AKV-Kukacka: Schweigemarsch „Stopp – Christenverfolgung“ für Religionsfreiheit und Menschenrechte

Religionsfreiheit: Außenminister Kurz soll Vorreiterrolle in Europa übernehmen

Presseaussendung der Arbeitsgemeinschaft katholischer Verbände

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WIEN, 29.05.2015 (OTS) – „Die Arbeitsgemeinschaft katholischer Verbände Österreichs (AKV) sieht es als ihren besonderen Auftrag an, die Verfolgung und Diskriminierung von Christen der Öffentlichkeit bewusst zu machen und dafür einzutreten, dass die Einhaltung der Menschenrechte und die Gewährung der vollen Reiligionsfreiheit weltweit durchgesetzt wird“, stellte heute AKV-Präsident Mag. Helmut Kukacka, anläßlich des heute von der CSI und der Plattform „Solidarität mit verfolgten Christen“ veranstalteten „Schweigemarsches für Religionsfreiheit und Menschenrechte“ fest.

Die Verfolgung, Vertreibung und Ermordung von Christen erreichte im letzten Jahr einen neuen Höhepunkt. Noch nie wurden so viele Christen aufgrund ihres Glaubens verfolgt wie heute. So sei rund die Hälfte der Christen in den letzten 10 Jahren aus dem Irak verschwunden. Die internationale Politik hat den Einsatz für Religionsfreiheit lange Zeit vernachlässigt. Die Garantie, seinen Glauben ungestört leben zu können, ist eine Grundvoraussetzung für ein Leben in Freiheit. Die AKV fordert deshalb die internationale Gemeinschaft auf diesem Thema die notwendige Aufmerksamkeit zu schenken.

Die Arbeitsgemeinschaft katholischer Verbände Österreichs (AKV) begrüßt daher nachdrücklich die mutige Thematisierung der Christenverfolgung durch Außenminister Sebastian Kurz und seine jüngsten Initiativen und Forderungen, wie jüngst in seiner Rede vor dem UN-Sicherheitsrat und bei seinem Besuch beim Scheich der Al-Azhar Universität, wo er jeweils ein entsprechendes wirkungsvolles Auftreten gegen Intoleranz und Christenverfolgung und für Religionsfreiheit gefordert hat.

Die AKV unterstütze auch die Forderung von Kurz, der UN-Sicherheitsrat solle die Taten der „IS – Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und sogar des Genozids“ – an den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) verweisen. „Wir dürfen sie nicht straflos gewähren lassen“, stellte Kukacka klar.

Er ersuche Außenminister Kurz in der Frage der Menschenrechtspolitik und beim Thema Christenverfolgung eine europäische Führungsrolle zu übernehmen und sich zu einem Vorreiter einer konkreten Menschenrechtspolitik der EU zu machen und dieses Thema unablässig auf die Agenda der europäischen Politik und der internationalen Staatengemeinschaft zu setzen, schloß Kukacka.

Rückfragen & Kontakt:

Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände Österreichs (AKV)
Staatssekretär a. D. Mag Helmut Kukacka
Spiegelgasse 3, 1010 Wien
Tel.: +43 664 532 48 80
Mail: office@akv.or.at

Quelle: OTS (29.05.2015)

 

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