
Sozialministerin Ursula Haubner schlägt Alarm: "Sekten" und Kulte sind heute eine große Gefahr vor allem für Jugendliche". Stichhaltige Beweise für diese Behauptung bietet sie jedoch nicht - genauso wenig wie die Bundessektenstelle. Im Grunde bietet die Stelle nicht viel mehr, als die Milderung der irrationalen Ängste heimischer Sektophobiker. Sind eine halbe Million Euro Steuergelder für eine obsolete Einrichtung vertretbar?
Zahlenspiele und gezielte Angstmache aus Müllers Sektenbüro - Gedanken zum Jahresbericht 2004
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"The financing by the Ministry for Social Security and Generations and the City of Vienna of the Society against Sect and Cult Dangers (GSK) has also been questioned. In addition, several provinces had offices that provided information on “sects” and “cults.” Members of stigmatized confessional communities and other religious associations were reported to be discriminated against at school, by courts, etc. because they were labeled as “sect” members."
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Der Aufschrei in der islamischen Welt war gewaltig. Brennende Fahnen, brennende Botschaften, Massenhysterie und ….. Tote.
Die Provokateure haben erreicht was sie wollten. Mehr noch, ihre kühnsten Erwartungen wurden übertroffen. Damit meine ich jetzt nicht den Bekanntheitsgrad von dem dänischen Schmuddelblatt, meine nicht die erhöhten Auflagezahlen. Die Muslime haben sich wie erwartet (wie erwünscht) verhalten. Laut, gewalttätig, ungehobelt, widerwärtig. Von einigen Tausend wird auf einskommazwei Milliarden hochgerechnet. Haben sich genau in „das Eck’“ gestellt, wo man sie haben wollte. Das Feindbild ist wieder um ein Stückchen feindlicher geworden, die Klischeevorstellungen bestätigt. Ein Kommentar von Günther Ahmed Rusznak
Das Tabu des geknickten Feindbilds
Spannungen zwischen den Religionen haben sich in Tirol nach Mohammed-Karikaturen und Minarett-Streit verschärft
Mehr über die Mohammed-Karikaturen (Der Standard)
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Eine vorläufige Bilanz des Karikaturenstreits
ZITAT: "Nun, da der Konflikt um die den Propheten Mohammed darstellenden Karikaturen abflaut, wie ich zumindest hoffe, wird auch klar, dass die einzigen Sieger die Extremisten sind - die in der islamischen Welt und jene in Europa.
Ich bedaure, dass die Kontroverse in meinem Land ihren Ausgang nahm, als eine Tageszeitung im naiven Bemühen um eine Demonstration der Meinungsfreiheit entschied, die Karikaturen zu veröffentlichen. Das geschah letzten Herbst und schon damals habe ich diese Entscheidung öffentlich als unsensiblen Akt kritisiert, weil er die religiösen Gefühle anderer Menschen verletzt. ...".
Ein Kommentar im Standard von Uffe Ellemann-Jensen, ehemaliger Außenminister im Heimatland der Zeitung "Jyllands-Posten"
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Russian civil society under ongoing attack
The recent British spy scandal in Moscow, highlighted by the state-controlled Russian TV, is nearly forgotten, - at, least, no reaction followed from the British government, or other Western governments. The same goes for Russian and Western public, who seem to underestimate the significance of what happened in January. Expert Analysis by Vladimir Petrov (political scientist)
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Wie FSB (früher KGB) und regimetreue Medien sich auf NGO's einschießen
Die Medien Kampagne gegen die Moskauer Helsinki Gruppe und 11 weitere Menschenrechts Gruppen soll ein neues Anti-NGO Gesetz rechtfertigen. Putins Regime möchte dadurch die Zivilgesellschaft radikal einschränken. Unter derzeitigen Umständen wird es für NGOs zusehends schwierig weiterhin über Menschenrechtsverletzungen zu berichten und Grundrechte zu fördern.
Das neue Gesetz wird die Regierung dazu bemächtigen, staatliche Kontrolle über alle NGOs auszuüben, die auf dem Territorium der Russischen Föderation tätig sind . Insbesondere werden jene Organisationen betroffen, die auf finanzielle Unterstützung aus dem Ausland angewiesen sind.
Lyudmila Alexeyeva, prominente Menschenrechts Aktivistin und Leiterin der Moskauer Helsinki Gruppe (links im Bild) berichtete über Menschenrechtsverletzungen in Russland. Sie wurde Opfer einer Verleumdungskampagne und Ihr wurde eine schwere Gefängnisstrafe angedroht.
Protest der International Helsinki Federation (IHF)
Stein des Anstoßes
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Dass
Google sich selbst verpflichtet, bestimmte, der chinesischen Regierung
unangenehme Themen aus ihrem Informationsangebot zu nehmen, war nach Meinung
der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) zu erwarten.
Yahoo beispielsweise beugte sich der chinesischen Informationsdiktatur
bereits im Juli 2002 und verpflichtete sich vertraglich, freiwillige
Selbstzensur zu üben. Beide Anbieter scheuen sich nicht, die Meinungs- und
Pressefreiheit zu verletzen.
Die
Internetnutzer werden in China jetzt also von zwei Seiten gegängelt: von den
Anbietern der Informationen und der Regierung.
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Riesensuchmaschine wird für Regime Zensur betreiben - Gigantisches Geschäft
statt Freiheit für junges China
Web Search
Leader Google Inc. wird neues Service
für China einrichten, verlautbarten Sprecher der Firma am Dienstag.
Google bemüht sich vehement Konfrontation
mit der Regierung zu vermeiden, indem Benutzern der Zugang
zu E-Mails, Chat Rooms und Blogs nur noch begrenzt gestattet wird. Der
Zugang zu tausenden Suchbegriffen & Websites, die nicht auf Regimelinie
liegen, wird dadurch gesperrt.
Als Gegenleistung für die Zensur darf das hochprofitable Google noch mehr
Gewinn machen.
Institute
on Religion & Public Policy
verurteilt Google’s Zensur der
chinesischen Website.
Google sells out - The Washinton Times
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UPDATE:
2.804 verifizierte Todesopfer durch Folter (die Dunkelziffer ist weit
höher)
Im Dezember 2005
erklären weitere 6.040 Menschen ihre durch Folter und Gehirnwäsche
erzwungenen Erklärungen, auf das Ausüben von Falun Dafa zu verzichten, für
ungültig.
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Die "Gesellschaft
gegen Sekten und Kultgefahren" (GSK) wurde
regelmäßig von Schulen zwecks "Sektenaufklärung" engagiert.
Ratsuchende Bürger und Bürgerinnen werden durch gezielte
Desinformation und bewusster Anti-Sekten-Propaganda einseitig informiert und
sind permanent der Willkür fanatischer Sektengegner ausgesetzt.
Nach zahlreichen Protesten Betroffener hat das
Sozialministerium nun den Etat für den privaten Verein gänzlich gestrichen.
Friedrich Griess, Pressesprecher und ideologischer Motor dieser
Einrichtung, führt einen unermüdlichen Kampf gegen
alle religiöse und weltanschauliche Gruppierungen, die nicht in sein
persönliches Konzept ordentlicher und anständiger Ansichten passen.
Der Mangel an Seriosität dieses Vereins kann an den
Kommentaren des
Hauptreferenten von GSK, Mag. Felinger geortet werden.
Trotzdem erhält die GSK immer noch finanzielle
Zuwendungen von der Stadt Wien und der
NÖ-Landesregierung.
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Insbesondere soll Diffamierungen und Diskriminierungen religiöser Minderheiten entgegengetreten werden. Durch die Tätigkeiten des Vereins sollen auch demokratische Grundwerte und die Rechtsstaatlichkeit gefördert werden.