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Wien, Imame- Konferenz: Auf der Suche nach dem "Euro-Islam"

Von Peter Zöhrer am 10.04.2006.

120 Teilnehmer aus 35 Ländern diskutierten bei Wiener Imame- Konferenz. Imam Abduljalil Sajid vom britischen 'Muslim Council for Religious and Racial Harmony' legt Wert darauf, dass man europaweite Lösungen suchen müsse. (Die Presse)

Imame- Konferenz: Noch "Große Anstrengungen" bis zur Akzeptanz der Muslime in Europa nötig (ORF)

KONFERENZ Europäischer Imame und SeelsorgerInnen Wien 2006 (Website der Islamischen Glaubensgemeinschaft Österreich)
      
Die Abschlusserklärung der Imame-Konferenz:  Wiener Erklärung

Wien, Subventionierung der GSK ("Gesellschaft gegen Sekten und Kultgefahren") durch die Stadt Wien in 2006 mit €10 000,-

Von Peter Zöhrer am 04.04.2006.

Verfassungsrechtler Prof. Dr. Brünner warnt vor öffentlicher Subventionierung eines Vereins der nicht verfassungskonform agiert.

Im Falle eines Etats für die GSK schlägt er vor, dass im Subventionsvertrag eindeutig die Bindung and das Grundgesetz festgelegt werden soll. Dadurch ist der Verein verpflichtet in seiner Informationsarbeit objektiv, tatsachengetreu, religionsneutral und unter Beachtung des Religionsfreiheit zu vorzugehen. (Im Bild: Mag. Felinger - GSK)

Österreich/Ried, Badeverbot für moslemische Frauen in Ried

Von Peter Zöhrer am 21.03.2006.

Dass moslemische Frauen im städtischen Hallenbad in Ried keinen Extratermin zum Schwimmen bekommen, ist inzwischen in ganz Österreich zum Thema geworden.

Radio, Fernsehen, Internet und Zeitungen widmen dem Thema breiten Raum.

Deutschland, "Sekten": Amtskirchen ignorieren Gerichtsurteile

Von Peter Zöhrer am 19.03.2006.

An der Unterscheidung zwischen "Sekten" und "Kirchen" halten die Amtskirchen fest, obwohl die Enquete-Kommission des Bundestages empfohlen hat, den Sektenbegriff nicht mehr zu verwenden.
Mit dem fortgesetzten Gebrauch dieses Begriffs wollen die Amtskirchen vergessen machen, daß es sich bei ihnen wie bei den anderen um ein und dasselbe Phänomen handelt: um Religion.

Wien, Bundesstelle für Sektenfragen: Jahresbericht 2004

Von Peter Zöhrer am 06.03.2006.

Sozialministerin Ursula Haubner schlägt Alarm: "Sekten" und Kulte sind heute eine große Gefahr vor allem für Jugendliche". Stichhaltige Beweise für diese Behauptung bietet sie jedoch nicht - genauso wenig wie die Bundessektenstelle. Im Grunde  bietet die Stelle nicht viel mehr, als  die Milderung der irrationalen Ängste heimischer Sektophobiker. Sind eine halbe Million Euro Steuergelder für eine obsolete Einrichtung vertretbar?

Zahlenspiele und gezielte Angstmache aus Müllers Sektenbüro - Gedanken zum Jahresbericht 2004

International Helsinki Federation for Human Rights (IHF) - veröffentlicht Jahres-Bericht 2006

Von Peter Zöhrer am 03.03.2006.

"The financing by the Ministry for Social Security and Generations and the City of Vienna of the Society against Sect and Cult Dangers (GSK) has also been questioned. In addition, several provinces had offices that provided information on “sects” and “cults.” Members of stigmatized confessional communities and other religious associations were reported to be discriminated against at school, by courts, etc. because they were labeled as “sect” members."

Dänemark/Europa/Naher Osten, CARTOONS

Von Peter Zöhrer am 14.02.2006.

Der Aufschrei in der islamischen Welt war gewaltig. Brennende Fahnen, brennende Botschaften, Massenhysterie und ….. Tote.

Die Provokateure haben erreicht was sie wollten. Mehr noch, ihre kühnsten Erwartungen wurden übertroffen. Damit meine ich jetzt nicht den Bekanntheitsgrad von dem dänischen Schmuddelblatt, meine nicht die erhöhten Auflagezahlen. Die Muslime haben sich wie erwartet (wie erwünscht) verhalten. Laut, gewalttätig, ungehobelt, widerwärtig. Von einigen Tausend wird auf einskommazwei Milliarden hochgerechnet. Haben sich genau in „das Eck’“ gestellt, wo man sie haben wollte. Das Feindbild ist wieder um ein Stückchen feindlicher geworden, die Klischeevorstellungen bestätigt.  Ein Kommentar von Günther Ahmed Rusznak

Das Tabu des geknickten Feindbilds
Spannungen zwischen den Religionen haben sich in Tirol nach Mohammed-Karikaturen und Minarett-Streit verschärft

Mehr über die Mohammed-Karikaturen (Der Standard)

Dänemark, Meinungsfreiheit als Karikatur

Von Peter Zöhrer am 05.02.2006.

Eine vorläufige Bilanz des Karikaturenstreits

ZITAT: "Nun, da der Konflikt um die den Propheten Mohammed darstellenden Karikaturen abflaut, wie ich zumindest hoffe, wird auch klar, dass die einzigen Sieger die Extremisten sind - die in der islamischen Welt und jene in Europa.
Ich bedaure, dass die Kontroverse in meinem Land ihren Ausgang nahm, als eine Tageszeitung im naiven Bemühen um eine Demonstration der Meinungsfreiheit entschied, die Karikaturen zu veröffentlichen. Das geschah letzten Herbst und schon damals habe ich diese Entscheidung öffentlich als unsensiblen Akt kritisiert, weil er die religiösen Gefühle anderer Menschen verletzt. ...".

Ein Kommentar im Standard von Uffe Ellemann-Jensen, ehemaliger Außenminister im Heimatland der Zeitung "Jyllands-Posten"

Russia, KILLING SEVERAL BIRDS WITH A ‘SPY STONE’?

Von Peter Zöhrer am 02.02.2006.

Russian civil society under ongoing attack

The recent British spy scandal in Moscow, highlighted by the state-controlled Russian TV, is nearly forgotten, - at, least, no reaction followed from the British government, or other Western governments. The same goes for Russian and Western public, who seem to underestimate the significance of what happened in January.  Expert Analysis by Vladimir Petrov (political scientist)

Moskau, Angriff auf die Zivilgesellschaft

Von Peter Zöhrer am 30.01.2006.

Wie FSB (früher KGB) und regimetreue Medien sich auf NGO's einschießen

Die Medien Kampagne gegen die Moskauer Helsinki Gruppe und 11 weitere Menschenrechts Gruppen soll ein neues Anti-NGO Gesetz rechtfertigen. Putins Regime möchte dadurch die Zivilgesellschaft radikal einschränken. Unter derzeitigen Umständen wird es für NGOs zusehends schwierig weiterhin über  Menschenrechtsverletzungen zu berichten und Grundrechte zu fördern. 
Das neue Gesetz w
ird die Regierung  dazu bemächtigen, staatliche Kontrolle über alle NGOs auszuüben, die auf dem Territorium der Russischen Föderation tätig sind . Insbesondere werden jene Organisationen betroffen, die auf finanzielle Unterstützung aus dem Ausland angewiesen sind.

Lyudmila Alexeyeva, prominente Menschenrechts Aktivistin und Leiterin der Moskauer Helsinki Gruppe (links im Bild) berichtete über Menschenrechtsverletzungen in Russland. Sie wurde Opfer einer Verleumdungskampagne und Ihr wurde eine schwere Gefängnisstrafe angedroht.

Protest der International Helsinki Federation (IHF)

Stein des Anstoßes

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Der Verein Forum Religionsfreiheit Europa (abgekürzt: FOREF Europa) hat seinen Sitz in Wien und ist auf nationaler und internationaler Ebene tätig. FOREF ist eine von politischen, ideologischen oder religiösen Bewegungen unabhängige Menschenrechtsorganisation, die auch mit anderen NGOs und Religionsgemeinschaften ooperiert. Zweck des Vereins ist es, sich für die Förderung und Wahrung des Rechts auf Gedanken-, Gewissens-, Religions- und Weltanschauungsfreiheit (Art. 18 AEMR; Art. 9 EMRK; Art. 10 Grundrechtecharta der EU) sowie der übrigen Menschenrechte einzusetzen. 
Insbesondere soll Diffamierungen und Diskriminierungen religiöser Minderheiten entgegengetreten werden. Durch die Tätigkeiten des Vereins sollen auch demokratische Grundwerte und die Rechtsstaatlichkeit gefördert werden.

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