Literatur


FOREF Literaturempfehlungen
(Auswahl)

 

Publikationsreihen zu Religion, Recht, und Gesellschaft 

Religion und Vorurteil von A bis Z

  • REMID diskutiert Begriffe zu religiösen und weltanschaulichen Phänomen von ‚Aberglaube‘ und ‚Gehirnwäsche‘ bis ‚Sekte‘ und ‚Weltreligionen‘: Religion und Vorurteil von A bis Z.

Menschenrechte und Menschenwürde

  • Bielefeldt, H. u.a. (Hg.) 1992, Würde und Recht des Menschen. Würzburg.
  • Bielefeldt, H./ Deile, V. / Thomsen, B. (Hg.) 1993, Menschenrechte vor der Jahrtausendwende. Frankfurt a. M.
  • Böckenförde, E.-W. / Spaemann. R. (Hg.) 1987, Menschenrechte und Menschenwürde. Stuttgart.
  • Hilpert, K. / Bielefeldt, H. / Lücking-Michel, C. / Sierck, G. M. 1998, Menschenrechte. In: 3LThK 7, 120-129.
  • König, S. 1994, Zur Begründung der Menschenrechte: Hobbes – Locke – Kant. Frankfurt.
  • Kühnhardt, L. 1987, Die Universalität der Menschrechte. Leipzig/München.
  • Paul, G. / Göller, Th. / Lenk, H. / Rappe, G. (Hg.) 2001, Humanität, Interkulturalität und Menschenrecht [Schriften zur Humanitäts- und glücksforschung 1]. Frankfurt a. M.
  • Van Dijk, P. / Van Hoof, G. J. H. 31998, Theory and Practice of the European Convention on Human Rights. The Hague.
  • Universal Declaration of Human Rights (UDHR)
  • Report of the Special Rapporteur on freedom of religion or belief / 29 December 2015 (Focus: Preventing violence committed in the name of religion)

 

Universalität der Menschrechte und kulturelle Identität / Diversität

  • Ahdar, R. J. 2000, Law and Religion. Alderhot.
  • Bloom, I. / Paul, J. / Prpidfoot, W. L. (Hg.) 1996, Religious Diversity and Human Rights. New York.
  • Hoffmann, J. (Hg.) 1994, Universale Menschenrechte im Widerspruch der Kulturen. Frankfurt a. M.
  • Huntington, S. P. 1993, The Clash of Civilizations? in: Foreign Affairs 72, no. 3, 2-26.
  • Huntington, S. P. 1998, Kampf der Kulturen. Die Neugestaltung der Weltpolitik im 21. Jahrhundert. München.
  • Gustafson, C. / Juviler, P., Religion and Human Rights. Competing Claims? Armonk.
  • Kerber, W. (Hg.) 1991, Menschenrechte und kulturelle Identität. Frankfurt a. M.
  • May, H. / Fritsch-Oppermann, S. 1993, Menschenrechte zwischen Universalisierungsanspruch und kultureller Kontextualisierung [Loccumer Protokolle 93/10]. Rehburg-Loccum.
  • Reuter, H.-R. (Hg.) 1999, Ethik der Menschenrechte [Zum Streit um die Universalität einer Idee 1]. Tübingen.
  • Schmale, W. (Hg.) 1993, Human Rights and Cultural Diversity: Europe, Arabic-Islamic World, Africa, China. Goldbach.
  • Schubert, G. (Hg.) 1999, Menschenrechte in Ostasien [Zum Streit um die Universalität einer Idee 2]. Tübingen.
  • Tergel, A. 1998, Human Rights in Cultural and Religious Traditions [Uppsula Studies in Faiths and Ideologies 8]. Uppsala.
  • Wahl, Y. 1994, Menschenrechte in Japan [Bonner Japanforschung 13]. Bonn.

 

Menschrechte im Kontext konkreter Religionen

  • De Bary, Wm. Th. 1998, Asian Values and Human Rights. Cambridge.
  • Bloom I. 1996, Confucian Perspectives on the Individual and the Collective. In: Bloom, I. / Paul, J. / Prpidfoot, W. L. (Hg.): Religious Diversity and Human Rights, 114-151. New York.
  • Bsteh, A. / Mirdamadi, S. A. (Hg.) 2001, Werte – Rechte – Pflichten, Grundfragen einer gerechten Ordnung des Zusammenlebens in christlicher und islamischer Sicht. Mödling.
  • Dehn, U. 2001, Menschenwürde und Menschenrecht. Konzepte im buddhistisch-christlichen Dialog. In: Herms/Eilert (Hg.): Menschenbild und Menschenwürde. [Veröffentlichungen der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Theologie 17], 483-492.
  • Juergensmeyer, M. 1996, Hindu Nationalism and Human Rights. In: I. M. / Paul, J. / Prpidfoot, W. L. (Hg.): Religious Diversity and Human Rights, 243-261. New York.
  • Kasper, W. 1980, Autonomie und Theonomie. Zur Ortsbestimmung des Christentum in der modernen Welt. In: Weber, H. / Mieth, D. (Hg.): Anspruch der Wirklichkeit und christlicher Glaube. FS A. Auer. Düsseldorf.
  • Müller, L. 1996, Islam und Menschenrechte. Sunnitische Muslime zwischen Islamismus, Säkularismus und Modernismus. [Mittelungen des Deutschen Orient-Institutes 54]. Hamburg.
  • Paul, G. / Robertson-Wensauer, C. Y. (Hg.) 1997, Traditionelle chinesische Kultur und Menschenrechtsfrage. [Schriften des Instituts für Angewandte Kulturwissenschaft der Universität Karlsruhe 3]. Baden-Baden.
  • Putz, G. 21992, Christentum und Menschenrechte [Veröffentlichungen des Internationalen Forschungszentrums für Grundfragen der Wissenschaften N. F. 40]. Innsbruck.
  • Schwartländer, J. (Hg.) 1993, Freiheit der Religion. Christentum und Islam unter dem Anspruch der Menschenrechte (Forum Weltkirche 2). Mainz.
  • Schwartländer J. / Bielefeldt, H. 1992, Christen und Muslime vor der Herausforderung der Menschenrechte. Hg. von der Wissenschaftlichen Arbeitsgruppe für weltkirchliche Aufgaben der Deutschen Bischofskonferenz. Bonn.
  • Svensson, J. 2000, Women’s Human Rights and Islam. A Study of Three Attempts at Accomodation [Lund Studies in History of Religion 12]. Lund.
  • Swidler, A. (Hg.) 1992, Human Rights in Religious Traditions. New York.
  • Vögele, W. 2000, Menschenwürde zwischen Recht und Theologie. Begründungen von Menschenrechten in der Perspektive öffentlicher Theologie [Öffentliche Theologie 14]. Güterloh.
  • Yazdi, M. 1994, Die Grundlagen der Menschenrechte aus der Sicht des Westens und des Islams. In: Batzli, St. (Hg.): Menschrechte, Menschenbilder. Islam und Okzident: Kulturen im Konflikt, 217-227. Zürich.


Neue Religiöse Bewegungen 

  • Berger H.,  Hexel, P. 1981, Wiener Studie –  Ursachen und Wirkungen gesellschaftlicher Verweigerung junger Menschen unter besonderer Berücksichtigung der Jugendreligionen. Wien.
  • Deutscher Bundestag (Hg.) 1998, Neue religiöse und ideologische Gemeinschaften und Psychogruppen in der Bundesrepublik Deutschland. Endbericht der Enquete-Kommission „Sogenannte Sekten und Psychogruppen“. Bonn.
  • Figl, Johann 2003, Neue Religionen. In: Figl, J. (Hg.): Handbuch Religionswissenschaft. Innsbruck / Wien. 457-484.
  • Hoheisel K. 1983, Die Dämonisierung der sogenannten neuen Jugendreligionen. Sonderdruck aus SAECULUM XXXIV, Heft 3-4. Freiburg/München.
  • Kehrer, G. 1980, Zur Religionsgeschichte der Bundesrepublik Deutschland, Forum Religionswissenschaft II, München.
  • Schulte, P. 2012, Neue Religiöse Bewegugen. Gesellschaftliche Dramatisierungs-strategien und soziale Wirklichkeit. Hamburg.
  • Willms, Gerald  2012, Die wunderbare Welt der Sekten – Von Paulus bis Scientology. (Mit einem Vorwort von Marco Frenschkowski).


Religionsfreiheit

  • Council of the European Union: EU Human Rights Guidelines on Freedom of Expression Online and Offline.
  • Hilpert, K. / Reinhardt, H. J. F. / Hutter, M. / Lorz, A. 1999, Religionsfreiheit. In: 3LThK 8, 1084-1054.
  • Hoffmann, J. (Hg.) 1991, Begründung von Menschenrechten aus der Sicht unterschiedlicher Kulturen. Frankfurt a. M.
  • Luf, G. 1996, Das Menschenrecht auf Religionsfreiheit als Grundlage des Zusammenlebens. In: Multikonfessionelles Europa II (=KANON 13). 44-57. München.
  • Lutz, H. (Hg.) 1977, Zur Geschichte der Toleranz und Religionsfreiheit [Wege der Forschung 246]. Darmstadt.
  • Potz, R. 2001, Mission und Religionsfreiheit – Die indigenen Religionen und der Schutz der Menschenrechte. In: Fikentscher, W. (Hg.): Begegnung und Konflikt – eine kulturanthropologische Bestandsaufnahme, 74-91. München.
  • Schinkele, B. 1999, Überlegungen zum Phänomen neuer religiöser Bewegungen unter dem Gesichtspunkt der Glaubenswerbung und staatlicher Schutzpflichten. In Fürst, C. G. / Potz, R. / Troianos, S. (Hg.): Kirchenrecht und Ökumene. Festgabe für Panteleimon Rodopoulos [= KANTON 15]. 253-290. Eichenau.
  • Tahzib, B. G. 1996, Freedom of Religion or Belief. Ensuring Effective International Legal Protection [International Studies in Human Rights 44]. The Hague.
  • Talbi, M. 1993, Religionsfreiheit – Recht des Menschen oder Berufung des Menschen? In: Schwartländer, J. (Hg.): Freiheit der Religion. Christentum und Islam unter dem Anspruch der Menschenrechte [Forum Weltkirche 2], 242-260. Mainz.

 

Religionsrecht in Österreich

  • Löscher, K.S. 1996, Die Rechtstellung von nicht anerkannten Religionsgemeinschaften in Österreich und Deutschland. Dissertation an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Graz. Graz.
  • Kalb, H. / Potz, R. / Schinkele, B. 2003, Österreichisches Religionsrecht. Wien.
  • Österreichisches Kultusministerium
  • Potz, R. / Schinkele, B. 2007, Religionsrecht im Überblick, Wien.

 


FOREF präsentiert die „Klassiker“ zum Thema Verfolgung Neuer Religiöser Bewegungen in Europa:

 

Die neuen Inquisitoren: Religionsfreiheit und Glaubensneid

Band I & Band II
AUTOREN: Prof. Dr. Gerhard Besier, 1947, Historische Theologie und Konfessionskunde, Universität Heidelberg; Gastprofessur Stanford University (California). Prof. Dr. Erwin K. Scheuch, 1928, em. Soziologe, Universitäten Harward und Köln; Vorsitzender Kölner Gesellschaft für Sozialforschung.

In demokratischen Verfassungen gehört Religionsfreiheit zu den staatlich garantierten Grundrechten. Dennoch gibt es beträchtliche Differenzen im praktizierten Religionsverständnis. Trotz formaler Gleichstellung bestehen Konflikte zwischen den Amtskirchen und Religionsgemeinschaften: Letztere setzen sich gegen Argwohn, Vorurteil und Sektierertum zur Wehr.

Die Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages zu sog. „Sekten und Psychogruppen“ (1996-1998) hat nicht dazu beigetragen, die Freiheit der Religionsausübung als selbstverständliches Grundrecht zu fördern; sie hat eher das Gegenteil bewirkt. Selbst Anbieter von Management-Kursen und von Lebenshilfen werden in die Empfehlungen einbezogen, hier möge der Staat regelnd eingreifen.

In demokratischen Verfassungen gehört Religionsfreiheit zu den staatlich garantierten Grundrechten. Dennoch gibt es beträchtliche Differenzen im praktizierten Religionsverständnis. Trotz formaler Gleichstellung bestehen Konflikte zwischen den Amtskirchen und Religionsgemeinschaften: Letztere setzen sich gegen Argwohn, Vorurteil und Sektierertum zur Wehr.

Die Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages zu sog. „Sekten und Psychogruppen“ (1996-1998) hat nicht dazu beigetragen, die Freiheit der Religionsausübung als selbstverständliches Grundrecht zu fördern; sie hat eher das Gegenteil bewirkt. Selbst Anbieter von Management-Kursen und von Lebenshilfen werden in die Empfehlungen einbezogen, hier möge der Staat regelnd eingreifen.

Band 1: In diesem Band nehmen Wissenschaftler aus unterschiedlichen Ländern und Disziplinen Stellung zu Religionspolitik und Minderheitenreligionen in Deutschland. Dieser interdisziplinäre wie internationale Vergleich rüttelt auf. ISBN: 3720152774

Band 2: Die unterschiedlichen Religionsgemeinschaften erhielten keine Gelegenheit, auf die gegen sie erhobenen Vorwürfe zu antworten. Deshalb werden in diesem Band Appelle, Gutachterliche Stellungnahmen, Petitionen und Grundsatzäußerungen zusammengefaßt. Die Enquete-Kommission war nicht bereit, diese Selbst- bzw. Gegendarstellungen in ihren Veröffentlichungen zu berücksichtigen. ISBN: 3720152782

Schluß mit den Sekten!

AUTOR: Massimo Introvigne – Direktor des Center for the Study of New Religions (CESNUR) in Turin.

Die Kontroverse über „Sekten“ und neue religiöse Bewegungen in Europa. Herausgegeben und eingeleitet von Hubert Seiwert – Professor für Religionswissenschaften an der Universität Leipzig.

„Wir leben nicht in irgendeiner Epoche der Geschichte. Wir leben in einer entscheidenden und heiklen Stunde, in welcher jeder aufgerufen ist selbst Verantwortung zu übernehmen. Gerade in der sogenannten Frage der ‚Sekten‘ wird in letzter Zeit der Unterschied zwischen demjenigen, der die Freiheit wirklich liebt, und demjenigen, der sich mit ihrem Phantom zufrieden gibt, deutlich und sichtbar.“

1998, Diagonal-Verlag, ISBN: 3927165506

 

Von Hexen und Hexenjägern

AUTOR: Prof. Dr. Konrad Löw – Professor für Politikwissenschaft – Universität Bayreuth

Dieses Buch beschreibt die Erfahrungen eines Menschen, der unbeabsichtigt mit der, wie sie amtlich heißt, Vereinigungskirche e.V. in Berührung kam und so, neugierig gemacht, weitere Einladungen annahm.

Denunziationen, Brüskierungen, Anprangerungen, Vertragsaufkündigungen unter schier unglaublichen Vorwänden waren die Folge, doch keiner der amtlich bestellten oder selbsternannten Ankläger ist offenbar in der Lage, die in höchstem Maße ehrenrührigen Anschuldigungen gegen diese neue religiöse Bewegung, ihre Unterorganisationen und ihre Mitglieder zu belegen.

Toleranz und Glaubensfreiheit sind zwar wertvolle Verfassungsgarantien, jedoch längst keine Bestandteile unserer religiösen und politischen Kultur. Auch im eigenen Land werden so wichtige Menschenrechte laufend verletzt.

Eigenverlag, 1994, ISBN 3-9803933-0-5

Der Kampf gegen Neue Religiöse Bewegungen

AUTOR: Norbert  Thiel

Dieses Buch ist wahrhaft ein Klassiker. Eine der schärfsten Analysen eines dunklen Kapitels unsrer neuen Geschichte: Die Verfolgung religiöser Minderheiten in Westeuropa. Erhältlich beim Kando-Verlag.

Aus der „Jugendreligionen“ -Diskussion ist eine sich ständig ausweitende Anti-„Sekten“-Kampagne geworden. Die große Bereitschaft staatlicher Stellen, sich ohne zwingende Notwendigkeit an die Seite von „Sektenexperten“ an der Auseinandersetzung um neuen religiösen Bewegungen und religiösen Minderheiten zu beteiligen, ist das wohl kritischste und bedrohlichste Element an dieser Kampagne. Durch eine Fülle von Maßnahmen hat der Staat aus einer vorrangig religiösen Auseinandersetzung unter seinen Bürgern eine Auseinandersetzung zwischen sich und einem Teil seiner Bürger gemacht.

In dem vorliegenden Werk wird ein umfassender Überblick über das Vorgehen von „Sektenexperten“ und Anti- „Sekten“- Initiativen und staatliches Verhalten gegenüber religiösen Minderheiten in Deutschland gegeben. In sachlichem Stil führt der Autor ebenfalls in die rechtliche, politische und wissenschaftliche Diskussion ein. Norbert THIEL, Jahrgang 1953, ist ein Insider und Praktiker in der Diskussion um neue religiöse Bewegungen. Seit 1978 leitete er für  mehr als zehn Jahre die Öffentlichkeitsarbeit seiner Kirche in Deutschland. In dieser Funktion nahm er an wissenschaftlichen Tagungen und zahlreichen öffentlichen Diskussionen teil. In Buch- und Zeitschriftenbeiträgen kommentierte er regelmäßig die Auseinandersetzung um neue religiöse Bewegungen.

Für dieses Buch wertete er mehr als 10 000  Zeitungs- und Zeitschriftenartikel, Gerichtsentscheidungen, eine Fülle von Fachpublikationen, ihm zugänglich gemachte Korrespondenz bekannter „Sektenexperten“, aufschlußreiche regierungsinterne Unterlagen, die bisher nicht veröffentlicht wurden und andere Materialien aus. Kurzum, wenn Sie die Wurzeln und das Motiv der neuen „Inquisitoren“ in Europa verstehen möchten, gehört dieses Buch zu Ihrer Pflichtlektüre.

1986, KANDO-Verlag, Mörfelden-Walldorf, ISBN 3-922947-05-0