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FOREF Kommentar:

KOMMENTAR: Zur Berichterstattung anlässlich des Todes von Rev. San Myung Moon
Es ist mittlerweile journalistischer Standard geworden, relativ unkritisch und unsachlich mit dem Sektenbegriff umzugehen. Jüngstes Beispiel ist die Berichterstattung anlässlich des Todes von Rev. San Myung Moon, dem Gründer der Vereinigungskirche.

11.09.2012, 06:51 Read more...

AUFTRÄGE STATT MENSCHENRECHTE?
Als Hu Jintao, der chinesische Staatschef am 30.Oktober mit einer zweihundert Mann Delegation in Schwechat einflog, rollte man den roten Teppich aus. Am Tag danach beim Treffen mit den Regierungsspitzen wurde er durch ein riesiges Sicherheitsaufgebot sogar davor "beschützt", sich tibetische Flaggen ansehen zu müssenoder Schreie der friedlich demonstrierenden TibeterInnen, Falung Gong Mitglieder und anderer Aktivisten anzuhören. Diese wurden von der Polizei auf "Sicherheitsdistanz" - weit weg vom Parlament und der Hofburg, vor das Cafe Landmann und das Burgtheater ausgelagert.

27.11.2011, 10:41 Read more...

"Der ignorierte Exodus" FOREF Kommentar
Europäische Reaktionen auf die Anschläge in Alexandria und das tragische Schicksal der Christen im Nahen- & Mittleren Osten. Ein Kommentar von Thomas Schönberger

18.01.2011, 22:39 Read more...

Wer braucht die Bundesstelle für Sektenfragen?
Seit 1998 gibt es die Bundesstelle für Sektenfragen mit Sitz in Wien. Ihre zentrale Aufgabe besteht darin, Informationen über so genannte Sekten zu sammeln, zu dokumentieren und weiter zu leiten. Welcher Natur diese Informationen sind, ist unbekannt. Sind es öffentlich zugängliche Informationen aus den Medien, Berichte von so genannten Aussteigern oder Informationen von den so genannten Sekten selbst?

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Der Splitter im Auge des anderen
Vor dem 7. Mai 2009 galten die Zeugen Jehovas in Österreich als Sekte. Als solche wurden sie Jahrzehnte lang diffamiert und in zahlreichen Publikationen missinterpretiert und sogar als gefährlich eingestuft. Hat sich mit der Anerkennung etwas geändert?

10.07.2009, 01:19 Read more...


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BERLIN: "Die Christen werden mit am stärksten verfolgt"

welt online

"Die Christen werden mit am stärksten verfolgt"

Unionsfraktionschef Volker Kauder fordert die EU auf, in der Türkei
und anderswo stärker auf die Religionsfreiheit zu drängen.



Kauder gegen Volksentscheide auf Bundesebene

Welt am Sonntag: Hat sich die Lage der Christen weltweit 2010 weiter verschlechtert?

Foto: dapd/DAPD
Volker Kauder ist seit 2005 Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion

Volker Kauder:
Die Christen sind die Religionsgruppe, die derzeit weltweit mit am stärksten bedrängt oder verfolgt wird. Diese Entwicklung hat sich leider auch in diesem Jahr fortgesetzt, wahrscheinlich sogar verstärkt. Denken Sie insbesondere an die Lage der Christen im Irak oder in Eritrea. Die Sorgen wachsen. Wir müssen deshalb handeln. Die Resolution zum Schutz der Religionsfreiheit, die der Bundestag kürzlich verabschiedet hat, war ein Schritt. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion wird sich weiter zum Anwalt der verfolgten Christen machen. Ich bin aber auch Bundesaußenminister Guido Westerwelle sehr dankbar, dass er sich des Themas so angenommen hat.

Welt am Sonntag:
Wie beurteilen Sie die Lage der Christen im Irak und der Türkei?

Volker Kauder:
Die Christen im Irak müssen um ihr Leben fürchten. Der irakische Bischof Warduni hat uns kürzlich berichtet, die Christen lebten dort in einer Hölle. Dieser Satz sagt alles. Es ist nicht verwunderlich, dass schon so viele Christen aus dem Irak geflüchtet sind. Umso mehr müssen wir aber denen helfen, die im Irak geblieben sind. Wir werden die neue irakische Regierung noch mehr daran erinnern müssen, alles zum Schutz der Christen zu tun. Aber wir können auch direkt Hilfe leisten. Ich bin dafür, mit den Christen im Irak eine Entwicklungszusammenarbeit aufzubauen. Das sollte durchaus finanzielle Hilfen einschließen – für den Bau von Schulen beispielsweise. Ein Angebot von guten Schulen – das würde auch die Akzeptanz der Christen im Irak insgesamt verbessern. Für ein Land, das wie die Türkei nach Europa strebt, ist die Lage der Christen dort nicht akzeptabel. Es dürfen weiterhin keine Priester ausgebildet werden. Der Neubau von Kirchen ist nahezu unmöglich. Die Liste der Einschränkungen der Religionsfreiheit, die als Grundrecht gerade in Europa umfassend gewährt werden muss, ist lang. Die EU-Kommission muss in ihren Beitrittsverhandlungen mit der Türkei hier endlich deutlicher werden. Auf die Politik der türkischen Regierung, das Christentum in der Türkei praktisch auszutrocknen, sollte endlich auch einmal Brüssel reagieren. In den Verhandlungen mit der Türkei gibt es doch genug Hebel.

Welt am Sonntag:
Welche Erfahrungen haben Sie bei Reisen in islamischen Ländern mit diesem Thema gemacht?

Volker Kauder:
Ich habe gerade auch in Südostasien – speziell in Indonesien und Malaysia – die Situation der christlichen Minderheiten immer angesprochen. Mit einem Gespräch allein erreicht man natürlich sofort noch nicht viel. Doch allein die Tatsache, dass man die Religionsfreiheit zum Thema macht, hinterlässt eine Wirkung. Man muss wie bei jedem außenpolitischen Thema einen langen Atem haben. Aber wenn die Staaten wissen, dass von außen auf die Einhaltung der Religionsfreiheit geachtet wird, werden sie sich schwerer tun, eine Diskriminierung von Christen hinzunehmen oder sie sogar selbst zu betreiben.
CCM

 


tagesschau

 

Papst mahnt Religionsfreiheit an

Papst Benedikt XVI. hat in seiner Weihnachtsbotschaft zu Frieden, Gerechtigkeit und Solidarität aufgerufen. Vor Zehntausenden Gläubigen auf dem Petersplatz in Rom setzte er sich zudem für die Achtung der Religionsfreiheit aller Gläubigen ein. Abschließend spendete Benedikt den Segen "Urbi et Orbi" und verlas Weihnachtsgrüße in mehr als 60 Sprachen.

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Report zur weltweiten religiösen Freiheit
http://www.via-dolorosa.de/2010/12/21/report-zur-weltweiten-religioesen-freiheit/

Der Report zur weltweiten religiösen Freiheit des “Observatory on Intolerance and Discrimination against Christians” vermittelt einen Überblick darüber, wie es mit der Religionsfreiheit und dem Recht zur freien Ausübung der Religion tatsächlich steht.

In Westeuropa, so die Studie, ergeben sich Probleme durch die zunehmende Säkularisierung. Konflikte entstehen auch im Zusammenhang mit muslimischen Religionsgruppen. In Spanien etwa, wo das Recht auf religiöse Freiheit garantiert ist, wird über religiöse Symbole in öffentlichen Gebäuden ebenso diskutiert, wie wir es aus Deutschland kennen. In Deutschland feuert die Diskussion über Sexualmoral und den Schutz menschlichen Lebens im Zusammenhang mit der katholischen Kirche die Debatte über religiöse Symbole im öffentlichen Raum an.

Dies ist nur ein kurzer Abriss. Der Bericht ist ausgesprochen ausführlich. In voller Länge kann er nur in englischer Sprache gelesen werden.

SUMMARY OF THE 2010 REPORT ON RELIGIOUS FREEDOM IN THE WORLD

The 2010 Report on Religious Freedom in the World consists of 194 single country reports organised in alphabetical order to facilitate consultation. In this summary we have preferred to outline an overall picture that is instead organised by geographical areas to provide a more homogeneous overview of the problems present in individual countries since often, but not always, geographical proximity also involves cultural similarities.

SUMMARY EUROPE AND EURASIA

The countries that belong to Western Europe are experiencing similar situations deriving from problems caused by Islamic immigration, and, in some cases, caused by the spreading of a secularist mentality that is manifested in anti-Christian attitudes, even at the level of European institutions. In Spain religious freedom is guaranteed but the secularism present in some political circles is now resulting in laws that place it at risk such as, for example, the subject of the presence of religious symbols in public buildings and locations, lessons on “Education on Citizenship, the Law on Cults approved by the Catalan parliament and laws on conscientious objection.

In Belgium there were even searches of the seat of the Belgian Episcopal Conference and the Cathedral of Malines, within the framework of investigations of crimes linked to paedophilia. In France the aggressive secularism of recent years appears to be weakening and problems linked to the presence of a large Islamic community have been reported. In Germany the attitude of cultural opposition to the principles expressed by Christian communities, in particular the Catholic Church, on subjects such as the family, sexual morals, the defence of human life, mainly reported by the press and the media, often results in an attitude of preconceived hostility against Christianity and provokes those with tendential extremists attitudes to assume violent ones against religious symbols and buildings.

The presence of a large Muslim community with different ethnic and religious origins also creates problems in regulating relations between the state and Muslims. The same considerations apply for Italy, where a bitter debate resulted in a sentence from the European Court for Human Rights concerning the exhibiting of the Crucifix in schoolrooms which was then appealed by the Italian government. In Holland and in the United Kingdom the development of a multicultural, multiethnic and multidenominational society has led to contradictions in a model of coexistence that seems to be implemented mainly to the disadvantage of the majority of Christian citizens and is causing powerful reactions concerning identity. In Greece there do not seem to be such tensions. Problems reported derive from the non-orthodox Christian communities complaining at times of administrative obstacles or legal restrictions applied to their religious practices. In Cyprus the division into two regions, due to Turkish occupation in 1974, has caused immense damage to the country’s religious and artistic heritage, in addition to the “colonisation” of former Greek territories with the settling of 160,000 Turks coming from the continent.

In European countries that until 1989 were subject to the communist regime, there are still legal obstructions and behaviours deriving from a mentality that is hostile to the religious phenomenon per se. In Serbia, for example, even though the constitution establishes full religious freedom, in practice the law restricts it by discriminating between communities and denying some groups legal status. The law in fact is in some cases arbitrarily interpreted and applied by local representatives of institutions. There continues instead to be progress made in the restitution by the government of property confiscated from religious communities in the course of 1945, or the years that followed. Tension between the various religious communities remains high in Kosovo, especially after the country’s declaration of independence in February 2008. The real origin of the conflict usually lies in ethnic problems, but the religious element is so closely intertwined that it simply exasperates the situation making it difficult to distinguish between the reasons for the tension.

In the Slovak Republic a request is still pending with the Constitutional Court regards to the constitutionality of an amendment made to the law on the registration of religious groups that increased the number of requisites needed to obtain it. In Hungary the government is instead working actively, according to religious communities, to facilitate the restitution of property confiscated from them during the communist regime as it is guaranteeing all religious groups equal opportunities to re-obtain control over their assets. At the end of October 2009, 2,576 properties had been returned to their owners and $342 million had been paid in compensation. In Romania the government continues to treat in clearly different ways groups that are legally recognised and those that are not. Requisites for 8 registration and obtaining a legal status continue to pose problems for the smaller communities.

A number of international organisations, non-governmental organisations and minority religious groups have criticized the law on religious freedom currently in force, since it allegedly “institutionalises” this discrimination. There are only eighteen officially recognised religious communities although an official register does not yet exist. There still remains the problem concerning the Greek Orthodox Church recovering property seized in 1948 under the communist regime and transferred to the Romanian Orthodox Church which is refusing to return it. The Greek Orthodox Church was the only one that suffered such confiscations during that period.

In Bulgaria although the Constitution acknowledges the right to religious freedom, laws on this subject remain rather ambiguous and therefore often lead local authorities to make arbitrary decisions concerning the situations of religious groups, especially those that are not registered. In March 2009 the socialist government approved a draft bill aimed at reforming primary and secondary education which includes a rule that would like to forbid having religious symbols in schools. This would range from the Christian Cross to headwear for Muslims. There are still complaints from the larger religious denominations (Orthodox, Catholics, Muslims, Jews and many Protestant groups) concerning the difficulties encountered in regaining possession of their many properties confiscated during the previous regime. The difficult relations between the political authorities in Belarus and religious groups in the country are deeply rooted in the country’s history in which the Soviet cultural legacy still survives. Although the constitution recognises the right to religious freedom, legislation on this subject effectively restricts significantly its concrete implementation. The work of foreign missionaries encounters administrative obstacles above all in obtaining residency permits, and religious propaganda activities are subject to strict controls and restrictions by security forces. Political prisoners and those detained for reasons of conscience are often denied the right to worship. For reasons that are apparently bureaucratic ones, those belonging to religious communities disliked by those in power, are often subject to monetary sanctions and fines. The cult of the martyrs of the Soviet period, whose memory is kept alive above all within the Orthodox communities, is also discouraged.

In the Ukraine political clashes in the country have not for the moment resulted in significant changes as far as the free exercising of religious freedom is concerned. In April 2009, the Ministry of Defence set up together with the larger religious organisations, a Council for Pastoral Support, aimed at encouraging religious support in the Armed Forces. Another important result was obtained when changes to the Penal Code came into force. The rights established for detainees now include the right to greater freedom to practice their religion. In Russia there have been positive developments between the Orthodox Church and the Catholic Church. Diplomatic relations between the Holy See and the Russian Federation have been raised to the ambassadorial level by Russia and to that of an apostolic nunciature by the Holy See. Abuses by the local authorities have been reported by Protestant groups. In Armenia a debated draft law on freedom of conscience and religious organisations, approved at a first reading held on March 19th 2009 by the Armenian parliament, has caused negative reactions from many international organisations.

Provisions contained in the draft law envisage restrictions to public freedom of expression of one’s faith and strict sanctions that are also penal, including a two-year prison sentence, against so-called “improper proselytism”, as well as a series of administrative obligations, such as compulsory registration for those intending to perform activities of worship. Azerbaijan, a country in which until now the atmosphere had been tolerant and balanced, caused concern in the past year due to a possible deterioration in respect for religious freedom.

New elements introduced into legislation, obstacles encountered in the registration process, mistrustful attitudes and at times even violent ones from local officials and the police regards to Azeri converted to non-traditional religions, the frequent confiscation of religious material all give rise to concern. Finally, in Turkey the situation regarding Christians remains unchanged from the 2008 Report, while the year dedicated to St. Paul (June 2008 to June 2009), which led one to believe the situation was improving, saw an increase in acts of violence.

It is still not possible for Turks to openly convert to Christianity, because of discrimination against converts. The Commission of 9 Religious Freedom of the European Union held a meeting in Venice in March 2010 and adopted a resolution asking Turkey to legally recognize religious minorities, which they do not currently do, particularly for the Latin Church, and to firmly oppose the discrimination they are subject to. The legal problems of the Orthodox Church and the Muslim Alawite community have not been resolved.

HIER DER KOMPLETTE BERICHT ALS PDF-DATEI:

SHADOW REPORT ON INTOLERANCE AND DISCRIMINATION AGAINST CHRISTIANS IN EUROPE

[© by Observatory on Intolerance and Discrimination against Christians Vienna, December 10, 2010. Permission granted for unlimited use. Credit required]

FOREF Europa: Digitale Pressemappe (APA)

 

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ywlbovklu
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yztEAZtFGRKq
Reply #5 on : Sat March 10, 2012, 07:46:40
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Csar
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gyPyObHuWeZyMdQCT
Reply #4 on : Sat March 03, 2012, 10:33:45
Lieber Herr Dr. Salcher,schon lange verfolge ich mit Begeisterung Ihre Arbeit und Ihre Auftritte in der d6ffentlichkeit, wo sich Ihre Aussagen stets mit meienn Gedanken decken. Im folgenden Beitrag mf6chte ich Ihnen gerne ein Bespiel aus der (meiner) Praxis geben, und Ihnen zugleich meine Frustration, dcberforderung und inzwischen auch teilweise Ratlosigkeit ne4her bringen. Ich selbst bin 44 Jahre alt, habe maturiert, habe einen Lebensgefe4hrten der studiert hat, und gemeinsam haben wir drei Kinder (16, 17 und 19 und alle in Schulausbildung). Seit Jahren ergeben wir und in der ach so stillen Vorweihnachtszeit jedes Jahr aus Neue dem absoluten Schul- und Lernwahnsinn, sodass ich am Heiligen Abend stets nur noch das Bedfcrfnis verspfcre, mich heillos zu betrinken. Dies ist jetzt etwas ironisch gemeint, tatse4chlich steckt dahinter jedoch eine bittere Realite4t, der zu entfliehen ich jedes Jahr als noch dringenderen (Weihnachts-)Wunsch verspfcre. Denn ich habe den Eindruck, dass nahezu das gesamte Schuljahr in den Monaten November und Dezember (im schlimmsten Fall noch nach den elenden Herbstferien ) stattfindet. Vorher wierd nichts gemacht, die Kinder langweilen sich in der Schule und auf den immer gleichen Exkursionen, doch im November, da wird plf6tzlich geprfcft, was das Zeug he4lt. Noch ein Test, Referat, Schularbeit usw., alles unbedingt vor Weihnachten, denn die Zeit danach brauchen wir ja ffcr die Entscheidungsprfcfungen!Als meine Kinder noch klein waren und ich Ihnen Lesen, Rechnen und Englisch beibrachte, freute ich mich auf die Zeit, wenn sie e4lter sein wfcrden und selbstste4ndig ffcr ihre Tests und Schularbeiten lernen wfcrden. Weit gefehlt!Die drei Kinder befinden sich in verschiedenen Schulen, gehen in unterschiedliche Schulstufen, nur eines ist gleich, wir mfcssen mit allen dreien (intensiv) lernen!Als ich nun in Ihrem Buch die Passage die Mutter lernt, der Vater lernt, der Nachhilfelehrer lernt , dann wird gefragt, was WIR auf die MA-Schularbeit haben , las, lernte mein Lebensgefe4hrte gerade mit meinem 19-je4hrigen Sohn Mathematik! Und das ffcr Stunden, mit dem Ergebnis, dass alle bis auf einen Schfcler negativ waren, also Nachschularbeit, zurfcck an den Start, wieder lernen. Er besucht ein Kolleg (2-je4hriger Aufbaulehrgang auf die HTL-Matura). Ich muss sagen, dass sich der Lehrer dort sehr bemfcht, die Lfccken haben sie aus der Fachschule, wo ein aus Russland stammender Lehrer mit gewissem Akzent nicht in der Lage war, ihnen in Mathematik auch nur das Notwendigste beizubringen.Im Gegenzug habe ich daffcr mit der Tochter meines Lebensgefe4hrten (6. Klasse Gymnasium) Engisch gelernt, zuse4tzlich zur Mutter und der Nachhiflelehrerin selbstverste4ndlich, Note: 4. Eh gut, weil in Mathematik hat sie den ersten 5er schon in der Tasche (auch trotz gemeinsamen Lernens mit allen Beteiligten).Nun belibt noch meine Tochter (7. Klasse, anderes Gymnasium), bis jetzt eine gute Schfclerin (mit der wir aber selbstverste4ndlich auch in Mathematik und Englisch immer lernen). Heuer in Mathematik wurde die Wahrscheinlichkeitsrechnung durchgenommen, mein Lebensgefe4hrte hat an die 20 Stunden mit ihr gelernt. Beispiele wurden in der Schule nur teilweise oder fasch erkle4rt. Da sie sehr ehrgeizig ist, war sie VOR der Schularbeit bereits verzweifelt. Note: 4, Gesamtergebnis der Klasse: 10 5er, 13, 4er, 3 berssere Noten. Der Lehrer angefressen, die Schfcler hatten im Vorfeld Lerngruppen gebildet, auch das hat nichts genfctzt. Ich war froh fcber den Vierer, meine Tochter jedoch auf das Tiefste frustriert. Gleich danach: Franzf6sisch-Schularbeit. Da kann ich nichts beitragen, also lernte sie allein. 2 Wochen lang, jeden Tag. Note: 5, Gesamtergebnis: 6 Ffcnfer, 4 Vierer, 2 Dreier. 7 Schfcler sind zu der Schularbeit gar nicht hingegangen, wiel sie sich nicht in der Lage ffchlten, eine positive Note zu schreiben. Gestern haben die Schfcler die Noten bekommen, heute schreiben sie bei der gleichen Lehrerin die Englisch-Schularbeit. Sie kf6nnen sich vorstellen, mit welcher Einstellung meine Tochter dorthin gegangen ist. Zufe4llig war gestern Elternsprechtag, aufgrund der Note pilgerte ich also zur Franzf6sisch-Lehrerin, obwohl ich dadurch wertvolle Stunden zum gemeinsamen Lernen mit meiner Tochter ffcr die Englisch-Schularbeit verloren habe. Die Lehrerin ist sehr nett, ihre Ansprfcche jedoch sehr hoch. Ich habe fcberhaupt den Eindruck, dass fcber allen Lehrern das Damoklesschwert der nahenden Zentalsmatura schwbt, sodass sie den Schfclern, welchen sie mf6glicherweise zu wenig beigebracht haben, nuen mf6glichst viel abverlangen mfcssen. Ich versuchte ihr zu vermitteln, dass bei so einem Ergebnis vielleicht auch eine gewisse Schuld beim Unterrichtenden liege, sie ist aber der Meinung, die Kasse ist faul (kurz gesagt, sie hat es umschrieben). Zumindest hat sie aber erkannt, wie sehr sich meine Tochter bemfcht und gelernt hat. Trotzdem ist das umso bitterer ffcr mich, denn wenn totzt intensiven Lernens nur ein 5er herausschaut, bekomme ich Angst vor den weiteren Schularbeiten, das habe ich eingangs mit Ratlosigkeit gemeint. Zur Abrundung nurn noch Latein, Schule meiner Tochter, sie ist aber nicht betroffen. Gesamtergebnis der letzten Schularbeit: 9 5er, 4 Postive.Jetzt stellt sich mir die Frage oder besser gesagt die Fragen: sind meine bzw. unsere Kinder zu dumm, um eigenste4ndig (ohne unsere Unterstfctzung in vielen Gegenste4nden) zur Matura zu gelangen? Ist es heute normal, dass bis auf einen Schfcler pro Klasse ste4ndig alle in mehreren Gegenste4nden ums dcberleben ke4mpfen?Ist die Klasse meiner Tochter vom vorigen Jahr auf heuer grodfteils verblf6det?Ich weidf, dass Sie mir diese Fragen nicht beantworten kf6nnen, ich wollte hier auch nur ein Beispiel geben, wie es in f6sterreichischen Familien zugeht, denn bei vielen miener Bekannten le4uft es ganz genau so. Wenn ich dann von irgendwelchen Experten hf6re, was nicht alle die Eltern falsch oder zu wenig oder nicht gemacht haben, dann bin ich oft kurz davor, einen Stein in meienn Fernseher zu werfen, so unertre4glich sind solche Statements mittlerweile ffcr mich.Abschliedfend mf6chte ich Sie eigentlich um nichts anderes bitten, als weiterhin jede Gelegenheit zu ergreifen, um auf die Misste4nde in unseren Schulen hizuweisen, vielleicht hf6rt ja doch iregenwann jemand auf Sie! Die Pisa-Studie bietet ja wieder einmal Anlass genug, auch mit der Tatsache, dass der Streit um die Lehrerarbeitszeit Mitschuld am schlechten Ergebnis hat. Wobei ich am erschfctterndsten finde, dass die Lehrer damals die Schfcler ffcr sich instrumetalisiert haben, und das haben sie, das braucht kein Experte in Frage zu stellen! Ich habe mir von meiner Tochter das alles angehf6rt, wie schlecht das ffcr die Schfcler we4re, wenn die Lehrer le4nger arbeiten mfcssten!Ach ja, ich habe selbstverste4ndlich eine (mindestens) 40-Stunden- Woche und einen Haushalt, aber mit meienn Kindern zu lernen, MUSS sich immer ausgehen!Besonder wfcnschen wfcrde ich mir, dass sich die Eltern endlich einmal zusammenfinden und organisieren un LAUT darauf hinweisen, dass es so nicht mehr lange weitergehen kann! Ffcr meine Kinder wird es dann zwar zu spe4t sein, doch mir tun die Eltern aller zukfcnfitgen Schfcler jetzt schon leid.Ich verstehe selbstverste4ndlich, wenn Sie aus Zeitgrfcnden nicht in der Lage sind, auf diesen langen Eintrag hin zu antworten, wfcrde mich aber trotzdem sehr darfcber freuen. Es hat mir jedoch schon sehr geholfen, meinem fcberwe4ltigenden Frust hier einmal Luft zu machen.Liebe Grfcdfe und viel Erfolg ffcr Ihre weitere Arbeit!Brigitte W.
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Reply #3 on : Wed November 16, 2011, 20:16:53
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Reply #2 on : Wed November 16, 2011, 11:04:14
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