Bayerischer Rundfunk: Feldzug gegen Familienwerte mit Steuergeldern finanziert

Skandal um „Sekte im Schloss“

FOREF-Presseaussendung vom 10.11.2015

BR-Tendenzjournalismus

München, 10.11.2015 (FOREF) – Am Donnerstag, den 5. November 2015, lancierte der Bayerische Rundfunk (BR) einen medialen Aufschrei gegen eine international anerkannte Organisation. Die Universal Peace Federation (UPF) tagte letztes Wochenende im katholischen Seminarhaus Schloss Fürstenried über Familienwerte. Eingeladen waren eine Parlamentsabgeordnete, Mitglieder des Europaparlaments, Publizisten und Vertreter der Zivilgesellschaft aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der BR verbreitete jedoch, dass hinter den Veranstaltern eine gefährliche „Sekte“ stecke. Tatsächlich führt der BR seit geraumer Zeit einen systematischen Feldzug gegen ihr neues Feindbild: Die Vertreter christlich-konservativer Familienwerte.

In der Wissenschaft verzichtet man bereits seit den 1980er Jahren auf die willkürliche Bezeichnung „Sekte“. Dieser wird heute nur noch von religiösen Fundamentalisten und Linksradikalen verwendet, um Andersdenkende zu verunglimpfen. Laut Richtlinien müsste sich der BR jedoch von jeder Form von religiöser Diskriminierung distanzieren. Mit seiner Kampagne verletzte der Sender nicht nur die staatliche Neutralität, sondern auch seine Verpflichtung zu journalistischer Sorgfalt, Objektivität und Ausgewogenheit. Wenn es um traditionelle Familienwerte geht, nimmt der BR seinen Auftrag als öffentlich-rechtlicher Rundfunk scheinbar nicht mehr ernst. Und das auf Kosten der Steuerzahler.

So werden konservative Christen seit geraumer Zeit vom BR im „rechten Dunstkreis“ verortet und systematisch diffamiert. Dieser Tendenzjournalismus wird trotz mehrfacher Beschwerden fortgesetzt. Persönlichkeiten wie Jürgen Liminski, Gabriele Kuby, Hedwig von Beverfoerde, Hartmut Steeb und andere, die sich für christliche Werte, Ehe und Familie einsetzen und sich kritisch zu Abtreibung und Gender-Mainstreaming äußern, werden als „fundamentalistisch“, ultra-konservativ“ oder „rechts“ diffamiert. Nun wurde die zur Verunsicherung bewährte „Sektenkeule“ von BR-Journalisten Andreas Halbig ausgepackt, um die UPF-Konferenz über Familienwerte zu boykottieren. Die Nachricht über dieSekte im Schloss wurde schnell zu einem medial aufgeblähten Pseudo-Skandal, denn unter unaufgeklärten Schichten der Bevölkerung herrscht noch immer eine irrationale Angst vor „Sekten„. Zusätzlich führte Peter Schmidt vom Münchner Merkur eine gezielte Telefonkampagne durch, um die eingeladenen Redner zu „warnen“. Daraufhin sagten drei Redner ihre Teilnahme an der Konferenz ab, da sie eine mediale Rufschädigung befürchteten. 

Trotz des inszenierten Krawalls um die UPF-Konferenz war kein einziger Journalist von BR oder dem Münchner Merkur am Wochenende vor Ort, um über die Inhalte der Vorträge und Diskussionen zu berichten. Sachliche Information scheint in diesem Fall gar nicht im Interesse des BR zu sein. Die hintergründige Agenda lautet: Traditionelle Familienwerte sind politisch unkorrekt und zivilgesellschaftliche Konferenzen darüber müssen im Keim erstickt werden. Dabei heiligt der Zweck die Mittel.

Müssen Steuerzahler diesen skandalösen Tendenzjournalismus des BR weiterhin finanzieren?


 

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