Moskauer Helsinki Gruppe ehrt Menschenrechtsexperten Aaron Rhodes

Moskauer Helsinki-Gruppe ehrt Menschenrechtsexperten Aaron Rhodes

Dr. Aaron Rhodes, Präsident, FOREF Europa

Wien, 12. Dezember 2020 – Die Moskauer Helsinki-Gruppe ehrt Dr. Aaron Rhodes, den Präsidenten des Forums für Religionsfreiheit in Europa (FOREF) “für seinen historischen Beitrag zum Schutz der Menschenrechte und der Menschrechtsbewegung.”

Die Moskauer Helsinki-Gruppe wurde 1976 von den bekannten sowjetischen Dissidenten Ludmilla Alexeyeva and Yuri Orlov gegründet. Daraufhin formierten sich zahlreiche Helsinki-Komitees in der Sowjetunion und Osteuropa, schließlich auch in Westeuropa, den USA und Kanada. Nachdem vom KGB 1982 die Auflösung erzwungen wurde, hat nach dem Fall des kommunistischen Regimes das Helsinki Komitee seine Arbeit wieder aufgenommen und wurde neuerlich zur führenden Menschenrechtsorganisation in Russland wie auch weltweit.

Die Würdigung der Moskauer Helsinki-Gruppe lautet:

„Aaron Anthony Rhodes ist ein international anerkannter Anwalt der Menschenrechte und  Geschäftsführer der Internationlen Helsinki-Förderation von 1993 bis 2007. Rhodes leistete unschätzbare Beiträge für die Entwicklung der Helsinki-Bewegung in Russland und andere Staaten der damaligen UdSSR. Daneben ist er auch für die Einhaltung der Menschrechte in Nahost, Kuba, Japan, Korea, Pakistan, Malaysia, Hong Kong und anderen Ländern tätig.

Im Jahre 2018 publizierte Rhodes ein Buch über den Niedergang der Menschenrechte infolge zunehmender Parteilichkeit:  “The Debasement of Human Rights: How Politics Sabotage the Ideal of Freedom (Encounter Books, New York). Seine Artikel erschienen im Wall Street Journal, Newsweek, Die Zeit, The American Interest, National Review Online, und anderswo. Rhodes lebt in Deutschland und wurde 2014 Präsident von FOREF.  FOREF beobachtet die Entwicklung der Religionsfreiheit und weitere Menschenrechtsanliegen weltweit; man arbeitet zu diesem Zweck mit der Zivilgesellschaft, Regierungen und internationalen Institutionen zusammen.

Weitere Persönlichkeiten, die von der Moskauer Helsinki-Gruppe geehrt wurden sind der Philanthrop George Soros und die russischen MenschenrechtsaktivistInnen Konstantin Aleksandrovich Kotov, Yuli Andreyevich Rybakov, Oksimiron Miron Yanovich, Merkacheva Eva Mikhailovna, Gutnikov Arkady Borisovich, Vera Velimirovna Goncharova, Melkonyants Grigory Arkadyevich, Veronika Aleksandrovna Marchenko, Iya Georgievich Shablinsky und Nikolai Alekseevich Shuchur, die alle für ihren Mut und Leistungen ausgezeichnet wurden.

Quelle: https://mhg.ru/news/mhg-obyavlyaet-imena-laureatov-premii-moskovskoy-helsinkskoy-gruppy-za-2020-god

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ÖSTERREICH: Die Bundesstelle für Sektenfragen nimmt COVID-19-Andersdenkende ins Visier.  Ein Orwellsches „Wahrheitsministerium”?

Braucht Österreich ein Orwellsches “Wahrheitsministerium”?

Johann Nepomuk Eduard Ambrosius Nestroy (7. Dezember 1801 – 25 May 1862) war ein Sänger, Schauspieler und Dramatiker. Er nahm an den Revolutionen von 1848 teil und sein Werk spiegelt den neuen liberalen Geist wider, der sich damals in ganz Europa ausbreitete.

Die Bundesstelle für Sektenfrage betrachtet Kritik an COVID-19-Maßnahmen als Häresie


ZUSAMMENFASSUNG


Wien/Brüssel, 08.10.2020 (FOREF Europa/HRWF)  – Zwei internationale Menschenrechtsorganisationen haben die Bundesstelle für Sektenfragen scharf kritisiert. In ihrem Tätigkeitsbericht für 2019, erschienen am 23. September, bezeichnet die Bundesstelle Kritiker der Regierungspolitik in Sachen COVID-19 als „Verschwörungstheoretiker“. Damit befände sie sich auf einer Wellenlänge mit der Kommunistischen Partei Chinas.

 Das Forum für Religionsfreiheit Europa (FOREF) und Human Rights Without Frontiers (HRWF) stellten fest, dass 40 Prozent der Inhalte im aktuellen Tätigkeitsbericht gegen jene gerichtet ist, die die Maßnahmen der Regierung zur Eindämmung von COVID-19 in Frage stellen. Auf diese Weise dämonisiert die Bundesstelle Nonkonformisten und stellt sie in einer Weise bloß wie sie es bislang nur mit religiösen Minderheiten tat, die sie anachronistisch noch immer als „Sekten“ verunglimpft.

Die Menschenrechtler weisen darauf hin, dass sich im Bericht die Rhetorik der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) sowie der unter Beschuss geratenen Weltgesundheitsorganisation widerspiegelt. Der Bericht leugnet die Vermutung, dass das Virus vom Institut für Virologie Wuhan stammen könnte. Laut FOREF und HRWF, liegt die Frage nach dem Ursprung des Virus jedoch „völlig jenseits der Kompetenz und Expertise der Bundesstelle.”

Die Bundesstelle für Sektenfragen attackiert in ihrem Bericht obendrein Kritiker des Unternehmens Huawei, welches auch in Österreich ein 5G-Netzwerk ausbaut. Aufgrund ihrer engen Verbindung zur KPCh und dem chinesischen Militär, wird Huawei von den Vereinigten Staaten und zahlreichen anderen westlichen Staaten als Sicherheitsrisiko eingestuft.

Die Bundesstelle wird jährlich mit 600.000 Euro aus Steuergeldern finanziert, obwohl sie wiederholt für ihre fragwürdigen Methoden kritisiert wurde. FOREF und HRWF stellen zur Debatte, ob die Stelle zur Propagandamaschine mutieren wird.

Brauchen die österreichischen Steuerzahler wirklich ein Orwellsches „Wahrheitsministerium“, das sie mit einer Auswahl vertrauenswürdiger Medienberichte und einer öffentlichen Liste von Ketzern, Dissidenten und Sündenböcken versorgt? Betreibt die österreichische Regierung jetzt eine „Aufklärung von oben“, um dem freien und faktenorientierten Diskurs einen Riegel vorzuschieben? Nur die Bewahrung der Redefreiheit garantiert die Möglichkeit eines ergebnisoffenen Diskurses, nicht deren Beschneidung. Continue reading

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Huawei ermöglicht China schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen

Photo: AFP

Menschenrechtsgruppe drängt europäische Regierungen und Bürger zum Boykott eines Unternehmens, das Chinas Regime mit High-Tech zur Unterdrückung von Menschen versorgt

Wien, 12. August 2020 – Das Forum für Religionsfreiheit-Europa (FOREF), eine in Wien ansässige nichtstaatliche Menschenrechtsorganisation, forderte die europäischen Regierungen und Bürger auf, den Kauf der 5-G-Mobilfunknetze des chinesischen Technologieriesen Huawei abzulehnen, da das Unternehmen schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen durch das chinesische kommunistische Regime ermöglicht.

„Huawei ermöglicht einige der schlimmsten Verletzungen der Menschenrechte und der Religionsfreiheit, die heute auf der Welt geschehen, nämlich die Verfolgung von Millionen uigurischer Muslime in der chinesischen Provinz, Xinjiang,“ so Peter Zoehrer, österreichischer Journalist und Exekutivdirektor von FOREF.

„Wir dürfen keine moralischen Kompromisse eingehen, indem wir diese Firma unterstützen. Wir müssen uns solidarisch mit Chinas Opfern zeigen,“ sagte er.

Huawei wurde von einem Offizier der chinesischen Volksbefreiungsarmee (PLA) gegründet und gilt als verlängerter Arm des chinesischen Staates.

Das Unternehmen liefert Technologie, Infrastruktur und Schulungen an das Büro für öffentliche Sicherheit in Xinjiang und stellt dem Staat übergriffige Überwachungskapazitäten zur Verfügung, mit denen die uigurische Bevölkerung überwacht, unterdrückt, verfolgt und versklavt wird. Bis zu 3 Millionen Uiguren sind in Konzentrationslagern inhaftiert, die nach Angaben der chinesischen Regierung „Berufsbildungszentren“ seien und zur Abwehr terroristischer Bedrohungen benötigt werden. Continue reading

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KOMMENTAR: Die COVID-19 Pandemie und der globale Info-Krieg

Die COVID-19 Pandemie und der globale Informationskrieg der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh)

Kommentar von Peter Zöhrer (FOREF Europe)

Durch diverse Quellen (innerhalb und außerhalb von China) kam ich zu den folgenden Erkenntnissen: Das Virus ist mit höchster Wahrscheinlichkeit in einem der zwei Labore für biologische Versuche  ganz in der Nähe vom Tiermarkt in Wuhan erzeugt worden: dem Wuhan Center for Disease Control & Prevention oder dem Wuhan Institute for Virology. 

Dort wurde seit vielen Jahren mit biologischen Waffen experimentiert. Besonders das SARS Virus wurde auf die Übertragbarkeit von Tier auf Mensch getestet. Dem Bericht eines Virologen aus dem besagten Wuhan Versuchslabor zufolge sei dieser fragwürdige Durchbruch den Wissenschaftlern schon vor 5 Jahren gelungen. Das wurde auch amerikanischen Biologen berichtet, denen letztendlich aber die Einsicht in die Forschungsprotokolle verwehrt wurde. Was genauso beunruhigend ist: Nach Angaben eines Laborbeschäftigten  gab es hunderte Versuchstiere, die von korrupten Arbeitern am lokalen Tiermarkt (Wet Market) für viel Geld – trotz offiziellem Verbot – verkauft wurden. Übrigens unterstehen diese Labore der Volksbefreiungsarmee (VBA), die wiederum der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) untergeordnet ist.

Die Verbreitung des COVID-19 Virus und die fatalen Konsequenzen der Vertuschung

Es sind nun über 140 Länder von der Pandemie betroffen. Das hätte nicht sein müssen! Grund für die globale Pandemie ist eine monatelange Verzögerung internationaler Gegenmaßnahmen durch brutale und gewissenlose Vertuschung der Wahrheit über die Epidemie in Wuhan.  Gemäß einer höchst brisanten Studie der University of Southampton (U.K.) hätten die Coronavirus Fälle um bis zu 95% reduziert und eine weltweite Pandemie verhindert werden können, wenn die KPCh die WHO nur drei Wochen früher alarmiert hätte.

Fazit: An der horrenden globalen Verbreitung von COVID-19 trägt primär das menschenverachtende und gottlose kommunistischen Regime  die Verantwortung. Über den Grund der Vertuschung kann man nur rätseln; aber es ist sehr wahrscheinlich, dass die verkehrten Prioritäten, nach dem Motto “Die Partei kommt immer vor dem Menschen”, etwas damit zu tun hat. Es wäre ja nicht das erste Mal in der Geschichte der KPCh seit Mao, dass die Machtgier und Eigeninteressen der Partei über das Wohl der Bürger gestellt werden. Es ist aber das erste Mal, dass nicht nur China und seine Handelspartner betroffen sind, sondern die gesamte Menschheit in einem noch nie da gewesenen Ausmaß.

Schon am 17. November  2019(!) wurde der erste Fall einer Coronavirus Betroffenen in Wuhan bekannt. Bald gab es zahlreiche Fälle und besonders die Ärzte waren beunruhigt von dem, was da vorging. Es kam eine “Weisung von oben“ die Beweise zu vernichten und nichts davon nach außen dringen zu lassen, also totale Informationssperre!

Acht Wuhan Ärzte waren mutig und widersetzten sich der verordneten Schweigepflicht . Nachdem sie in einem internen Chat-Programm ihre Beobachtungen über das ominöse Virus teilten und die akute Gefahr erkannten, wendeten sie sich nach außen um die Menschen über eine mögliche Virus-Epidemie zu warnen. Daraufhin wurden am 1. Januar alle acht Ärzte von Sicherheitskräften inhaftiert und vernommen. Darunter war der junge Dr. Li Wenliang, der über soziale Medien die Öffentlichkeit alarmierte. Nach seinem Tod – angeblich verursacht vom COVID-19 Virus – wurde Dr. Li von Millionen als Volksheld gefeiert.

Von seinen Kollegen hat man leider nichts mehr gehört.  Mittlerweile sind schon über 130 Nationen vom Virus betroffen und ein Ende ist noch nicht abzusehen. Continue reading

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Religion ist (doch) keine Privatsache!

Religion ist (doch) keine Privatsache!

Gebet für Sebastian Kurz in der Wiener Stadthalle bei einer Rally der Freichristen und Evangelikalen (16.Juni 2019)

Der Auftritt des ÖVP-Chefs Sebastian Kurzbeim „Awakening Europe“ Event in der Wiener Stadthalle gab das Signal zum Angriff auf ein Grundrecht: Religion ist zwar eine sehr persönliche Sache, trotzdem keine Privatsache, wie auch im Artikel 18 der Menschenrechtsdeklaration zu lesen steht: „Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht schließt die Freiheit ein, seine Religion oder Überzeugung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen.“

Wer ist hier scheinheilig?

Ein Gastkommentar von Josef Gundacker*

Die „Initiative Religion ist Privatsache“fordert die gesetzliche Aberkennung der öffentlich-rechtlichen Rechtspersönlichkeit der „Freikirchen in Österreich“.  Ihr Sprecher Eytan Reif behauptet: „Aus unerklärlichen Gründen wurden Bestimmungen, die für die gesetzliche Anerkennung von zentraler Bedeutung sind, außer Acht gelassen. Die zwingend notwendige gemeinsame, eindeutige Lehre war beispielsweise vorgeschoben und der frühere Bestand als Bekenntnisgemeinschaft war nicht gegeben“. Welches Recht hat Herr Reif als Atheist darüber zu urteilen, was eine eindeutige religiöse Lehre ist, und was nicht?

Liste JETZT-Abgeordneter Peter Pilzmeinte in seinen gewohnt scharfen Worten: “Es ist peinlich, wenn sich ein Altkanzler an fundamentalistische religiöse Sekten anbiedert und für sich beten lässt.“Es ist allerdings genauso peinlich, wenn Pilz, als bekennender Atheist einem bekennenden christlichen Politiker vorschreiben will, was dieser zu glauben hat und wen er besuchen darf.

Die Ambivalenz dieser Forderung könnte größer nicht sein!  Viele prominente Politiker nehmen an Massenversammlungen mit eindeutig kultischem Charakter teil, wie z.B. bei der durch Fördergelder und Spenden finanzierten „Gay-Pride“ Parade. Blickt man hinter die Kulissen der Glanz- und Glitzerwelt der „Gay-Pride“, wird es schnell dunkel und grob bedenklich. Begleitet von ohrenbetäubenden Trommeln wird der Götze Sex angebetet und für Toleranz gegenüber sexueller Freizügigkeit geworben.

Der frühereNEOS-Chef Matthias Strolzkritisierte auf Twitter sogar die katholische Kirche. Er wisse noch nicht, wie er es den nehmen solle:„Scheinheiligkeit, Doppelbödigkeit, Naivität oder verunfalltes Popevent“. Dass aber die „Gay Pride“ die Scheinheiligkeit, Doppelbödigkeit und Naivität der kath. Kirche weit in den Schatten stellt, kann er nicht nachvollziehen! Wie sich aus eigener Beobachtung viele Teilnehmer der Gay Pride aufführen ist nicht nur scheinheilig, sondern auch beschämend.

Josef Gundackerist Präsident des Vereins Familienforum Österreich
Kontakt: info@familienforum.at
Websuite: www.familienforum.at
Tel: 0676-3743899

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Ein Jahr Sondergesetz für Muslime – geplante Wirkung verfehlt

WIEN: Islamgesetz gut gemeint, aber zum Scheitern verurteilt

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Die Publizistin und Geschichtsforscherin Dr. Gudula Walterskirchen evaluiert die Umsetzbarkeit des neuen Islamgesetzes, das am 25.02.2015 verabschiedet wurde. Bedenklich an diesem “Sondergesetz” für Muslime ist, dass es lediglich Kosmetik auf rechtlicher Ebene betreibt. Die Probleme von Parallelgesellschaft oder Radikalisierung werden damit nicht wirksam behoben.

Wien, 06.03.2016 (DIE PRESSE) – Vor einem Jahr wurde das Islamgesetz beschlossen. Die Ziele seitens der Politik waren ambitioniert, die Umsetzung wird aber nicht funktionieren.

Die Absichten der Regierung, allen voran von Integrationsminister Sebastian Kurz, waren hehre: radikale Strömungen sollten verhindert, islamische Einrichtungen besser kontrolliert und islamische Verbände strukturiert werden. Das neue Islamgesetz soll einen „Austro-Islam“ schaffen, ausländischen Einfluss eliminieren, gemäßigte und konstruktive Kräfte und die Integration der Muslime fördern.

Seit Kurzem sind erste Auswirkungen des Gesetzes sichtbar: Am 1. März wurden alle Vereine, die die islamische Lehre verbreiten, aufgelöst und erste Imame, die vom Ausland finanziert wurden, ausgewiesen. Das klingt nach einem Erfolg des Gesetzes – zumindest auf dem Papier.

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Internationaler Tag der Menschenrechte

Ban Ki-moon: Freie Religionsübung gehört zu Grundfreiheiten

Ban Ki-moon

Bonn, 10.12.2015 (UNRIC) – UN-Generalsekretär Ban Ki-moon gab folgende Erklärung über vier Grundfreiheiten anlässlich des internationalen Tags der Menschenrechte am 10. Dezember 2015.

Angesichts der Grausamkeiten und der weit verbreiteten Menschenrechtsverletzungen auf der ganzen Welt, soll der Tag der Menschenrechte dazu dienen, sich stärker auf globales Handeln zu konzentrieren. Wir müssen die zeitlosen Prinzipien, denen wir verpflichtet sind, gemeinsam wahren und fördern. In einem Jahr, in dem die Vereinten Nationen ihr 70-jähriges Bestehen feiern, können wir uns von der Geschichte inspirieren lassen: von der modernen Menschenrechtsbewegung, die direkt nach dem Zweiten Weltkrieg entstand. Zu dieser Zeit definierte US-Präsident Franklin D. Roosevelt die vier Grundfreiheiten als das Geburtsrecht aller Menschen: Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit, Freiheit von Not und Freiheit von Furcht. Seine Frau, Eleanor Roosevelt, tat sich mit herausragenden Menschenrechtlern der Vereinten Nationen zusammen und verankerte diese Freiheiten in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte.

Die heutigen großen Herausforderungen können durch das Prisma dieser vier Freiheiten betrachtet werden.

Erstens: Die Freiheit der Meinungsäußerung, die Millionen von Menschen verweigert wird und zunehmend bedroht ist. Wir müssen demokratische Praktiken und den Raum für die Zivilgesellschaft schützen, erhalten und verbreiten. Das ist für eine dauerhafte Stabilität wichtig.

Zweitens: Die Freiheit der Religionsausübung. Auf der ganzen Welt haben Terroristen Gläubige verschiedener Religionen entführt. Andere zielen auf religiöse Minderheiten ab und nutzen ihre Angst aus, um ihre eigenen Interessen voranzutreiben. Als Reaktion darauf müssen wir die Achtung der Vielfalt fördern, basierend auf der Grundlage der fundamentalen Gleichheit aller Menschen und dem Recht auf Religionsfreiheit.

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Bayerischer Rundfunk: Feldzug gegen Familienwerte mit Steuergeldern finanziert

Skandal um “Sekte im Schloss”

FOREF-Presseaussendung vom 10.11.2015

BR-Tendenzjournalismus

München, 10.11.2015 (FOREF) – Am Donnerstag, den 5. November 2015, lancierte der Bayerische Rundfunk (BR) einen medialen Aufschrei gegen eine international anerkannte Organisation. Die Universal Peace Federation (UPF) tagte letztes Wochenende im katholischen Seminarhaus Schloss Fürstenried über Familienwerte. Eingeladen waren eine Parlamentsabgeordnete, Mitglieder des Europaparlaments, Publizisten und Vertreter der Zivilgesellschaft aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der BR verbreitete jedoch, dass hinter den Veranstaltern eine gefährliche “Sekte” stecke. Tatsächlich führt der BR seit geraumer Zeit einen systematischen Feldzug gegen ihr neues Feindbild: Die Vertreter christlich-konservativer Familienwerte.

In der Wissenschaft verzichtet man bereits seit den 1980er Jahren auf die willkürliche Bezeichnung “Sekte”. Dieser wird heute nur noch von religiösen Fundamentalisten und Linksradikalen verwendet, um Andersdenkende zu verunglimpfen. Laut Richtlinien müsste sich der BR jedoch von jeder Form von religiöser Diskriminierung distanzieren. Mit seiner Kampagne verletzte der Sender nicht nur die staatliche Neutralität, sondern auch seine Verpflichtung zu journalistischer Sorgfalt, Objektivität und Ausgewogenheit. Wenn es um traditionelle Familienwerte geht, nimmt der BR seinen Auftrag als öffentlich-rechtlicher Rundfunk scheinbar nicht mehr ernst. Und das auf Kosten der Steuerzahler.

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Evangelischer Okkultismus-Experte witterte „konfliktträchtige Sekte“ hinter Konferenz über Familienwerte

Einfach peinlich: Pöhlmann schwingt die Sektenkeule im 21. Jahrhundert

Ein Kommentar von Martina Wittenberger

Poehlmann - foto

München, 09.11.2015 – Eine internationale Organisation, die vom 6. bis 8. November im katholischen Seminarhaus Schloss Fürstenried zum Thema Familienwerte tagte, sei laut evangelischem „Sektenreferenten“ Matthias Pöhlmann eine „konfliktträchtige Sekte“. Diese würde beabsichtigen, Menschen seelisch „abhängig“ zu machen. Pöhlmann, der seit 1999 in der Antikult-Szene aktiv ist, nennt Esoterik, Okkultismus, Spiritismus, Satanismus als seine Arbeitsschwerpunkte. In einem Interview mit dem BR-Journalisten Andreas Halbig am 5.11.2015 warnte er vor den heimlichen Gefahren der besagten Gruppe. Es sei zu befürchten, dass die Teilnehmer der Konferenz „einen Verlust an Eigenverantwortlichkeit“ und im schlimmsten Falle „einen Verlust an Freiheit“ erleiden könnten.

Dass ein umsichtiger evangelischer Sektenreferent sich Sorgen darüber macht, welche Gäste sich für das Wochenende in katholische Einrichtungen einmieten, ist rührend. Aber dürfen wir unsere Kinder, Hunde und Katzen in Bayern überhaupt noch auf die Straße lassen, wenn solche „Sekten“ frei herumlaufen dürfen? Um welche Organisation handelt es sich hier eigentlich?

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Bayerischer Rundfunk lancierte Hetzkampagne gegen UPF, Kuby war eingeladen

Medienhype um Konferenz über Familienwerte

FOREF berichtet

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München, 09.11.2015 (FOREF) – Am Donnerstag, den 5. November 2015, einen Tag vor Beginn einer dreitägigen Tagung, die von der Universal Peace Federation (UPF) organisiert wurde, startete der Bayerische Rundfunk (BR) eine mediale Hetzkampagne gegen die Veranstalter. Der Titel der UPF-Konferenz, die im katholischen Seminarhaus Schloss Fürstenried tagte, lautete „Verwirrung im westlichen Wertesystem und die Bedeutung der Familie für die Gesellschaft“. Das Programm gab den Rednern und Teilnehmern die Gelegenheit, über den Stand der Familienwerte in der heutigen Zeit zu diskutieren. Aufgrund mehrfacher Hinweise liegt es nahe, dass die Kampagne des BR Teil eines breit angelegten, systematischen Feldzugs gegen Vertreter von christlich-konservativen Familienwerten (allen voran Frau Gabriele Kuby, siehe Hintergründe unten) war. Im Folgenden werden einige Details zum medialen Aufschrei des letzten Wochenendes erläutert.

Die Universal Peace Federation (UPF) ist eine internationale NGO, die ihren Schwerpunkt auf interkulturellen Dialog und Zusammenarbeit legt. Sie ist mit einem Konsultativstatus beim Wirtschafts- und Sozialrat der UNO akkreditiert. Die UPF wurde vom koreanischen Visionär Rev. Sun Myung Moon im Dezember 2005 in New York gegründet, arbeitet aber eigenständig und unabhängig von der ebenfalls von Rev. Moon gegründeten Familienföderation (ehemals Vereinigungskirche). Religiöse Konfession ist absolut keine Voraussetzung, um sich für die Friedensarbeit von UPF zu engagieren oder mit ihr zu kooperieren.[1]

Abgesehen davon, dass die organisatorische oder inhaltliche Gleichsetzung von UPF mit der Familienföderation sachlich nicht gerechtfertigt ist, hat der BR seinen Auftrag als öffentlich-rechtlicher Rundfunk wahrzunehmen. Das bedeutet, dass er sich von einer diskriminierenden Terminologie gegenüber religiösen Minderheiten oder weltanschaulichen Bewegungen zu distanzieren hat.[2] Mit dieser Kampagne verletzte er nicht nur die staatliche Neutralität, sondern auch die Verpflichtung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu journalistischer Sorgfalt, Objektivität und Ausgewogenheit.[3]

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