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KOMMENTAR: Die Frauenquote ist ein Menschenrechtsverstoß
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30.12.2014, 19:11 Read more...

KOMMENTAR: Zur Berichterstattung anlässlich des Todes von Rev. San Myung Moon
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AUFTRÄGE STATT MENSCHENRECHTE?
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"Der ignorierte Exodus" FOREF Kommentar
Europäische Reaktionen auf die Anschläge in Alexandria und das tragische Schicksal der Christen im Nahen- & Mittleren Osten. Ein Kommentar von Thomas Schönberger

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Wer braucht die Bundesstelle für Sektenfragen?
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20.11.2010, 00:35 Read more...


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ROM: Italien will weltweit Religionsfreiheit beobachten


Italien will weltweit Religionsfreiheit beobachten



ROM/WIEN - (FOREF, 17.07.2012) -Am 28. Juni 2012 präsentierte das italienische Außenministerium in Rom seinen Plan, ein weltweites Observierungssystem für Religionsfreiheit  (Religious Freedom Observatory) zu etablieren. Damit folgt Italien dem Beispiel der Vereinigten Staaten, Kanadas und anderer Länder. Die Institution soll rund um den Globus die Einhaltung der Religionsfreiheit überwachen und  mithelfen, Verstöße zu bekämpfen - ausgehend von den Krisengebieten, wo derzeit religiöse Minderheiten verfolgt werden (Foto: Außenminister Franco Frattini).

Das Observierungssystem für Religionsfreiheit  wurde vom italienischen Außenministerium und der Stadt Rom eingerichtet und besteht aus einem Team angeführt vom Soziologen Massimo Introvigne, der für die Koordination zuständig ist, den beiden Diplomaten und Menschenrechtsexperten Diego Brasioli and Roberto Vellano sowie den beiden NGO-Vertretern Attilio Tamburrini und Roberto Fontolan. Die Initiative wurde am 28. Juni in Rom im Auslandspresseverband vorgestellt, wobei der Erzbischof von Baltimore die Rede  hielt.

"Religionsfreiheit - ein Geschenk Gottes an alle Völker, deren Verteidigung unsere Pflicht ist."

William E. Lori ist nicht nur Erzbischof von Baltimore, der ältesten Diözese in den Vereinigten Staaten, sondern auch Vorsitzender des Komitees für Religionsfreiheit der U.S. Bischofskonferenz. Diese wurde als Reaktion auf die jüngsten Konflikte mit dem Weißen Haus gegründet. Anlass für den Streit ist der Plan des US Gesundheitsministeriums, wonach alle Arbeitgeber gesetzlich dazu verpflichtet sind, ihren Angestellten Verhütungsmittel, Abtreibung  und Sterilisation zu finanzieren - auch wenn der Arbeitgeber eine kirchliche Institution ist.

In seiner Rede erklärte William E. Lori  wie wichtig es  sei, die Wahrung der Religionsfreiheit korrekt zu verstehen und zu beschützen. Der Erzbischof unterstrich, dass Einzelpersonen wie Gruppen nicht nur die Freiheit zur Kultausübung hätten, "sondern ihre Glaubensgrundsätze in der Praxis umsetzen sollten können, sowohl im privaten als auch im öffentlichen Leben". Weiters hob er hervor, dass Angriffe auf die Religionsfreiheit alle angehen, egal ob man persönlich religiös eingestellt sei oder nicht. Etwas ganz Fundamentales drohe derzeit in der amerikanischen Kultur und Rechtspraxis verloren zu gehen. Dieser Verlust an Gesinnungsfreiheit könne und werde nicht dem nationalen Gemeinwohl dienen und schon gar nicht einer anderen Nation, wo Religion blutig verfolgt wird.  "Unsere Verantwortung ruft uns dazu auf, für die Religionsfreiheit aufzustehen, sowohl im Interesse  des nationalen Gemeinwohls  wie auch als Lichtstreifen am Horizont für jene Menschen, die unter religiöser Verfolgung in vielen Teilen der Welt leiden," unterstrich der Erzbischof.

Der Vorsitzende des Observatoriums für Religionsfreiheit Massimo Introvigne, der die Konferenz moderierte, erklärte dann,  warum man bei der Präsentation der Institution sich dafür entschieden habe, einen amerikanischen Erzbischof einzuladen statt einen Vertreter eines Landes, wo die religiöse Verfolgung gravierender sei.


"Erzbischof Lori ist in einem sehr wichtigen Bereich tätig, einem Bereich, der der neuen Institution als Ausgangspunkt dienen wird. Wir stellen uns die Frage: Was ist Religionsfreiheit eigentlich? Warum ist Religionsfreiheit so wichtig?" argumentierte Massimo  Introvigne. Die Antwort folgte auf den Fuß: "Weil Religionsfreiheit  der Grundpfeiler aller unserer Freiheiten und Vorrechte ist." 


Deshalb sei es wichtig aufzuzeigen, dass Verletzungen der Religionsfreiheit überall auf der Welt vorkommen. Insbesondere  sei in den letzten Jahren ein alarmierender Trend zu beobachten, nämlich dass es Probleme mit der Religionsfreiheit auch im Westen, in Europa und in Nordamerika gibt. "Ich denke, wir alle sollten uns bewusst werden, dass Religionsfreiheit nicht nur in Afrika oder Asien ein Problem ist. Probleme damit gibt es überall. Und es gibt auch in der westlichen Gesellschaft beunruhigende Entwicklungen."

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FOREF Europa: Digitale Pressemappe (APA)

 


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