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30.12.2014, 19:11 Read more...

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AUFTRÄGE STATT MENSCHENRECHTE?
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"Der ignorierte Exodus" FOREF Kommentar
Europäische Reaktionen auf die Anschläge in Alexandria und das tragische Schicksal der Christen im Nahen- & Mittleren Osten. Ein Kommentar von Thomas Schönberger

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Wer braucht die Bundesstelle für Sektenfragen?
Seit 1998 gibt es die Bundesstelle für Sektenfragen mit Sitz in Wien. Ihre zentrale Aufgabe besteht darin, Informationen über so genannte Sekten zu sammeln, zu dokumentieren und weiter zu leiten. Welcher Natur diese Informationen sind, ist unbekannt. Sind es öffentlich zugängliche Informationen aus den Medien, Berichte von so genannten Aussteigern oder Informationen von den so genannten Sekten selbst?

20.11.2010, 00:35 Read more...


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IRAN: Baha'i - Prominente Akademiker fordern ein Ende der Verfolgungen

In englisch

Bahai symbol

Eine Gruppe aus mehr als 60 prominenten Professoren und Wissenschaftlern, die insbesondere in Sachen „Nahost und Iranische Studien" spezialisiert sind, haben ihre Stimme gegen die anhaltenden Verfolgungen der Bahá'í im Iran erhoben und die iranische Regierung aufgefordert, den Bahá'í Freiheit und umfassende Bürgerrechte zu gewähren

Presseerklärung:

Wir, die unterzeichnenden Wissenschaftler und akademischen Experten in den Gebieten „Nahost" und „iranische Studien" fordern die iranische Regierung auf, Menschenrechtsverletzungen gegenüber den Bahá'í, die in den vergangenen Monaten im großen Ausmaße eskaliert sind, einzustellen und den Bahá'í Menschen- und Bürgerrechte zu gewähren. Mit großer Sorge beobachten wir die Anzeichen einer anhaltenden Kampagne, die den Bahá'í im Iran alle fundamentalen Menschenrechte, zu denen sich der Iran als Unterzeichner der Allgemeinen Menschenrechte und den internationalen Abkommen zu zivilen und politischen, sowie zu sozialen und wirtschaftlichen Rechten, abspricht und entzieht. Dies alles deutet auf eine besorgniserregende Entwicklung innerhalb des Irans hin, die weitere Menschenrechtsverletzungen gegen die Bahá'í zu vorbereiten scheint.

                                  
Folgende Ereignisse, jedoch nicht ausschließlich, traten kürzlich auf:

Willkürliche Verhaftungen: Staatliche Behörden nahmen fünf Bahá'í: Herrn Jinous Sobhani, Herrn Shahrokh Taef, Herrn Didar Raoufi, Herrn Payam Aghsani und Herrn Aziz Samandari am 14.Januar 2009 in Teheran fest. Gefolgt wurden diese Verhaftungen von der Festnahme zweier Bahá'í in Mashad, Razzien in acht Häusern und die Inhaftierung von Herrn Nima Haghar am 1.Februar 2009 ebenfalls in Teheran. Damit schließen sie sich nicht nur den unzähligen Individuen an, die in Städten quer durch den Iran gefangen gehalten werden, sondern auch den sieben Bahá'í-Führern, die seit 2008 inhaftiert sind und seitdem im Gefängnis verbleiben, ungeachtet der Anweisungen der Vereinten Nationen, der Stellungnahmen von sechs Nobelpreisträgern und verschiedener Menschenrechts-organisationen, die ihre unmittelbare Freilassung fordern.


Angriffe auf Bahá'í-Häuser/Friedhöfe:

Bahai FriedhofBehörden drangen in die Häuser und Wohnungen der Bahá'í ein, um die Bahá'ís entweder zu verhaften oder persönliche Besitztümer wie Fotos, Bücher und Computer zu beschlagnahmen. Eine neue und bedrohliche Entwicklung stellt eine kürzlich verbreitete, 31-Seiten umfassende Liste über die Bahá'í in Shiraz dar, die Namen, Adressen und Berufe der Bahá'í beinhaltet. Dem Dokument wurden mehrere Anti-Bahá'í-Zitate von hochrangigen Geistlichen, darunter Ayatollah Khomeini, beigefügt, die die Menschen zu Ausschreitungen gegen die aufgelisteten Bahá'í verleiten sollen.


Verweigerung des Rechts auf Bildung:

Seit 1979 hat die iranische Regierung die Verbannung von Bahá'í-Studenten aus Universitäten und höheren Schulen, sowie die Verweigerung von Zugang zur höherer Bildung, einem anerkannten universellem Menschenrecht, eingeleitet und vollzogen. Zudem erfolgen häufig wiederkehrende Einschränkungen in der Schulbildung von Bahá'í-Kindern, denen der Zugang zu öffentlichen Schulen und Lehrinstitutionen verwehrt wird.


Diese Kampagnen schließen Belästigungen von Schulkindern, durch die Regierung finanzierte Anti-Bahá'í-Propaganda in den Medien, öffentliche Veranstaltungen und Symposien zur Diffamierung der Bahá'í, die Verbreitung von Anti-Bahá'í CD's in verschiedene Schulbezirke durch das ganze Land und die Einschüchterung von Menschen, die den Bahá'í helfen möchten, wie zum Beispiel Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi, mit ein.


Die finanzielle und wirtschaftliche Strangulation der Bahá'í-Gemeinschaft:

Die iranische Regierung hat im Verlauf der letzten Jahrzehnte alle Bahá'í-Angestellte aus nationalen und regionalen Staatseinrichtungen entlassen und beschlagnahmte Häuser, Geschäfte, finanzielle Vermögen und andere Besitztümer im Zuge eines systematischen Versuchs die iranischen Bahá'í wirtschaftlich und finanziell zu eliminieren.

Angriffe und Schändungen von Bahá'í-Friedhöfen: Bahá'í-Friedhöfe in Qaimshahr, Yazd, Najafabad und andernorts wurden immer wieder verwüstet und anschließend komplett zerstört.


Wir stehen in Solidarität zu den Bahá'í und in der Tat zu allen Mitglieder religiöser Gemeinschaften, die keine Freiheit oder vollständigen Rechte im Iran besitzen.

Unterzeichner:

  1. Ervand Abrahamian, City University of New YorkJanet
  2. Afary, University of California, Los Angeles
  3. Gholam R. Afkhami, Foundation for Iranian Studies
  4. Reza Afshari, Pace University
  5. Hamid Akbari, Northeastern Illinois University
  6. Payam Akhavan, McGill University
  7. Abbas Amanat, Yale University
  8. Camron Michael Amin, The University of Michigan-
  9. DearbornSaid A. Arjomand, State University of New York
  10. Stony Brook Muriel Atkin, George Washington University
  11. Sussan Babaie, Independent Scholar
  12. Ali Banuazizi, Boston College
  13. Shahzad Bashir, Stanford University
  14. Nasser Behnegar, Boston College
  15. Mansour Bonakdarian, University of Toronto (Mississauga)
  16. Michael E. Bonine, University of Arizona
  17. Mehrzad Boroujerdi, Syracuse University
  18. Charles E. Butterworth, University of Maryland
  19. Houchang E. Chehabi, Boston University
  20. Paul M. Cobb, University of Pennsylvania
  21. Dick Davis, Ohio State University
  22. Khalil Dokhanchi, University of Wisconsin at Superior
  23. Fred M. Donner, University of Chicago
  24. John L. Esposito, Georgetown University
  25. Farideh Farhi, University of Hawai'i at Manoa
  26. Willem Floor, Independent Scholar
  27. Latifeh Hagigi, University of California, Los Angeles
  28. Nader Hashemi, University of Denver
  29. Hormoz Hekmat, Foundation for Iranian Studies
  30. Mehran Kamrava, Georgetown University
  31. Mehrangiz Kar, Harvard University (Law School)
  32. Ahmad Karimi-Hakkak, University of Maryland
  33. Farhad Kazemi, New York University
  34. Stephen N. Lambden, University of California,
  35. Merced Kate Lang, University of Wisconsin - Eau
  36. Claire Todd Lawson, University of Toronto
  37. Loren Lybarger, Ohio University
  38. Denis MacEoin, Independent Scholar
  39. Afshin Marashi, California State University, Sacramento
  40. Lenore G. Martin, Emmanuel College
  41. Rudi Matthee, University of Delaware
  42. Ann Elizabeth Mayer, University of Pennsylvania
  43. Farzaneh Milani, University of Virginia
  44. David Morgan, University of Wisconsin-Madison
  45. Negar Mottahedeh, Duke University
  46. Roy P. Mottahedeh, Harvard University
  47. Parvaneh Pourshariati, Ohio State University
  48. Sholeh A. Quinn, University of California,
  49. Merced Nasrin Rahimieh, University of California, Irvine
  50. Thomas M Ricks, Independent Scholar
  51. Karim Sadjadpour, Carnegie Endowment for International Peace
  52. Sunil Sharma, Boston University
  53. Nader Sohrabi, Columbia University
  54. Rosemary Stanfield-Johnson, University of Minnesota
  55. Mark L. Stein, Muhlenberg College
  56. Kamran Talattof, University of Arizona
  57. Georges Tamer, The Ohio State University
  58. Mohamad Tavakoli -Targhi, University of Toronto
  59. Nayereh Tohidi, California State University,
  60. Northridge Frances Trix, Indiana University
  61. A. L. Udovitch, Princeton University
  62. Farzin Vahdat, Vassar College
  63. Fereydun Vahman, University of Copenhagen
  64. Margit Warburg, University of Copenhagen
  65. Madeline C. Zilfi, University of Maryland

 

Mehr über die Verfolgung der Glaubensgemeinschaft Baha'i in Iran:


TIMELINE

Timeline - Bahai This timeline documents violations that have been perpetrated against Baha’is in the past 30 years, from executions, to arrests, expulsions and desecration. It will function as a living record of the atrocities that have been committed, and are a reminder of the heavy toll of silence in the face of grave human rights abuses.

 

VIDEOS

Videos Baha'i These short films include government statements, news coverage, documentary films, videos of the destruction of Baha’i property, and other creative films on the persecution of the Baha’is

 

 

 

Link zur offiziellen Website:

Baha'i Österreich

 

 


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