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AUFTRÄGE STATT MENSCHENRECHTE?
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"Der ignorierte Exodus" FOREF Kommentar
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Wer braucht die Bundesstelle für Sektenfragen?
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20.11.2010, 00:35 Read more...


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WIEN: Demo für Religionsfreiheit der Christen in Ägypten

Kardinal Schönborn und Bischof Gabriel fordern Schutz und Gleichberechtigung für die Kopten

3000 demonstrierten am vergangenen Freitag in Wien
(Oper - Ballhausplatz - Stefansdom). Kopten bedanken sich für Solidarität.

Gemeinsame Erklärung bei der Wiener Solidaritätsdemonstration
für die ägyptischen Christen


Wien (OTS) - 21.10.11 (PEW)  Kardinal Christoph Schönborn und der koptisch-orthodoxe Bischof Anba Gabriel haben am Freitag in Wien bei der Solidaritätsdemonstration für die koptischen Christen das "Massaker von Maspero" vom 9. Oktober scharf verurteilt. Die Geschehnisse von Maspero müssten lückenlos aufgeklärt werden, betonten die beiden Bischöfe: Notwendig sei die Freilassung der festgenommenen schuldlosen Kopten, die Verurteilung der wahre Schuldigen und eine Entschuldigung des Militärrates bei den Kopten wegen des brutalen Vorgehens der Armee am 9. Oktober und der nachfolgenden Desinformationskampagne, deren Ziel die Verschleierung der Verantwortung gewesen sei.

"Wir verlangen den Schutz von Kirchen und Christen, volle Gleichberechtigung von Christen und Muslimen im neuen Ägypten und die lang ersehnte Gerechtigkeit für alle", erklärten Kardinal Schönborn und Bischof Gabriel übereinstimmend. Alle Menschen, die sich dem Grundprinzip der Religionsfreiheit verpflichtet fühlen, sollten sich mit den koptischen Christen solidarisch zeigen.

Am Sonntag, 9.Oktober 2011, war ein friedlicher Demonstrationszug koptisch-orthodoxer Christen in Kairo brutal vom Militär angegriffen worden. Die Kopten, die durch diese Demonstration auf ihre missliche Lage im neuen Ägypten aufmerksam machen wollten, zogen friedlich und unbewaffnet vom Bezirk Shobra zum Maspero-Platz. An diesem Platz steht auch das Gebäude der staatlichen Medienagentur "Mena". Die friedliche Menge wurde auf ihrem Weg von einer Gruppe vermutlich angeheuerter Schläger mit Steinen und anderen Utensilien attackiert. In Maspero selbst wurde die friedliche Menge, darunter  auch Kinder, Frauen und Gebrechliche, von Soldaten brutalst angegriffen. Insgesamtkamen 27 Kopten ums Leben. Die Zahl der Verletzten bewegt sich im dreistelligen Bereich. Kopten nicht nur von Soldaten erschossen, sondern auch von gepanzerten Mannschaftsfahrzeugen überfahren. Das ägyptische Militär, das seit der Jännerrevolution die Geschicke des Landes lenkt, hat es bis jetzt verabsäumt sich für das brutal Vorgehen gegen eigene Staatsangehörige zu entschuldigen bzw. eigene Fehler einzugestehen. In der Folge wurden willkürlich 21 Personen festgenommen, unter ihnen 19 Kopten, was angesichts der Geschehnisse von den ägyptischen Christen als Verhöhnung empfunden wird.

Das "Massaker von Maspero" stellt leider keinen Einzelfall dar. So wurden allein im heurigen Jahr fünf Kirchen niedergebrannt und insgesamt mehr als 100 Kopten wurden getötet.  Die Regierung hat keine Maßnahmen ergriffen, um solche Vorfälle zu verhindern. (forts mgl)


Die koptische Kirche bedankt sich für die Solidarität (www.kopten.at):

Die koptisch-orthodoxe Diözese in Österreich bedankt sich ganz herzlich an alle Institutionen und Konfessionen, die ihre Solidarität in die Tat umsetzten und sich an der Kopten-Demonstration aktiv beteiligten.  So gilt unser Dank:

  • der katholischen Kirche
  • der evangelischen Kirche
  • der altkatholischen Kirche
  • der rumänisch-orthodoxen Kirche
  • der syrisch-orthodoxen Kirche
  • der äthiopischen Kirche
  • den anwesenden Gläubigen aus Österreich, Syrien und dem Irak
  • der Stiftung "Pro Oriente" (vertreten durch Dr. Johann Marte)
  • dem Ökumenischen Rat

Vor allem gilt der Dank und Anerkennung Seiner Eminenz Kardinal Dr. Christoph Schönborn, der trotz seiner vielen Termine sich die Zeit nahm, zur Seite Seiner Exzellenz Bischof Anba Gabriel zu stehen und mit ihm den ganzen Demonstrationsweg zu gehen. Weiters gilt Ihm der Dank für seine bestärkenden und trostreichen Worte, die jedes einzelne unserer Herzen berührte und das anschließende Gebet mit Ihm.

Wir danken jedem der über 3000 Demonstranten, die den Demonstrationsweg auf sich nahmen, um ihren Geschwistern in Ägypten beizustehen. Jeder, der auf irgendeine Weise auch immer in dieser Demonstration mitwirkte, vor allem die Organisatoren dieser Demonstration, die vorwiegend aus den koptischen Jugendlichen bestanden, möge Gott es jedem vergelten.

Zuletzt bitten wir von unserem geliebten Herrn Jesus Christus, dass er sich unserer erbarme und unseren Brüdern und Schwestern in Ägypten beistehe, den Familien Trost schenke, den Märtyrern Ruhe und Ewiges Leben verleihe und unser geliebtes Land Ägypten bewahre.


 

Fotos: FOREF Europa

 

 

 

 

 

 

 


FOREF Europa: Digitale Pressemappe (APA)

 


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